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Kaiser Karl [IV.] bekundet, dass er den Markgrafen von Meißen,
die Brüder Friedrich [III. der Strenge], Balthasar und Wilhelm [I., der
Einäugige] ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1361-1370
1370 Oktober 3
Ausfertigung, Pergament, auf der Rückseite aufgedrücktes Papiersiegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben zu Nuremberg an dem nehsten Donrestag nach sent Michels tage des heiligen erzengels unserr reiche in dem funf und zwenzigsten und des keisertuoms in dem sechzendem jare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Karl [IV.] bekundet, dass er den Markgrafen von Meißen, die Brüder Friedrich [III. der Strenge], Balthasar und Wilhelm [I., der Einäugige] gebietet, Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, Erzkanzler der Kaiserin [Elisabeth von Pommern], bei allem, was dessen Herrschaft, Besitz und Leute betrifft, zu unterstützen und ihm vom heutigen Tag an mit Rat und Hilfe in allen Angelegenheiten beizustehen. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Nürnberg. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: RI VIII, Nr. 4892
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/1370-10-03_2_0_8_0_0_5354_4892)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.