Klaus Brendlin, Stadtammann in Markdorf, beurkundet als Vorsitzender eines Schiedsgerichts dessen Spruch in Weidestreitigkeit zwischen Amman, Gericht und Gemeinde zu Hagnau und Jos [Bentelin], Abt von Weingarten. Beisitzer für Hagnau waren Kaspar Biblin und Heinz Rudolf von Markdorf, für Weingarten Konrad Herwart, Bürgermeister von Markdorf, und Simon Winzürn, Bürgermeister von Meersburg. Der Streit ging um Trieb und Tratt auf 4 Juchart Acker in Hagnau "ze Wiler" (=Weiler), unmittelbar unter dem Weingartener Hof gelegen, zwischen der Gasse unter dem Hof und dem Hag oberhalb des Langen Brühls. Nach Verlesung eines inserierten Spruchbriefs, ausgestellt von Ulrich Griner ("Gruner"), Unterbürgermeister zu Überlingen, am St. Oswaldstag (5. August) 1428, wird durch Urteil auf Durchführung eines Zeugenverhörs erkannt.
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Klaus Brendlin, Stadtammann in Markdorf, beurkundet als Vorsitzender eines Schiedsgerichts dessen Spruch in Weidestreitigkeit zwischen Amman, Gericht und Gemeinde zu Hagnau und Jos [Bentelin], Abt von Weingarten. Beisitzer für Hagnau waren Kaspar Biblin und Heinz Rudolf von Markdorf, für Weingarten Konrad Herwart, Bürgermeister von Markdorf, und Simon Winzürn, Bürgermeister von Meersburg. Der Streit ging um Trieb und Tratt auf 4 Juchart Acker in Hagnau "ze Wiler" (=Weiler), unmittelbar unter dem Weingartener Hof gelegen, zwischen der Gasse unter dem Hof und dem Hag oberhalb des Langen Brühls. Nach Verlesung eines inserierten Spruchbriefs, ausgestellt von Ulrich Griner ("Gruner"), Unterbürgermeister zu Überlingen, am St. Oswaldstag (5. August) 1428, wird durch Urteil auf Durchführung eines Zeugenverhörs erkannt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 267
GLAK 7/311
00207
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1459 August 29 (an mittwochen sant Pelaien tag)
43,4 x 49,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Klaus Brendlin, Stadtammann in Markdorf
Empfänger: Jos [Bentelin], Abt von Weingarten
Siegler: Aussteller, Kaspar Biblin, Simon Winzürn
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 2 abg.
Empfänger: Jos [Bentelin], Abt von Weingarten
Siegler: Aussteller, Kaspar Biblin, Simon Winzürn
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 2 abg.
Bentelin von Ravensburg, Jodok; Abt von Weingarten
Biblin, Kaspar
Brendlin, Klaus; Stadtammann
Griner, Ulrich, Bürgermeister
Gruner, Ulrich, Unterbürgermeister
Herwart, Konrad
Rudolf, Heinz
Weingarten, Jodok Bentelin; Abt
Winzürn, Simon, Stadtammann
Winzürn, Simon; Bürgermeister
Hagnau am Bodensee FN; Ammann
Hagnau am Bodensee FN; Flurstücke
Hagnau am Bodensee FN; Gemeinde
Hagnau am Bodensee FN; Gericht
Hagnau am Bodensee FN; Weingartener Hof
Markdorf FN; Bürgermeister
Markdorf FN; Einwohner
Markdorf FN; Stadtammann
Meersburg FN; Bürgermeister
Überlingen FN; Bürgermeister
Weiler : Hagnau am Bodensee FN
Wiler : Hagnau am Bodensee FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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