Reichshofratsprozess zwischen dem Freiherrn Johann Philipp von und zu der Hees und den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen in puncto commissionis ad tendandam amicabilem compositionem et in eventum ad liquidandum und Zahlung auf die Lehen des Abtes Andreas Steprath zu Deutz über das Gut Holdinghausen
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21 e Nr. 18 Band 1
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.5. Familie von und zu der Hees
1684-1718
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Auszug aus einem Heiratskontrakt der Freiherrn von und zu der Hees vom 28.12.1678; Belehnung des Gutes Holdinghausen an den Abt Andreas Steprath zu Deutz durch Johann Philipp Freiherr von und zu der Hees (1680-1684); Notariatsinstrumente über Obligationen; Prozessunterlagen (Notariatsinstrumente, Abschriften kaiserlicher Mandate, Auszüge aus Reichshofratsprotokollen, Suppliken, Vollmachten, Appellationen, Protestationen); Einsetzung einer kaiserlichen Kommission zur Beilegung des Rechtsstreits unter Leitung von Paderborn und Lippe und Protokollauszüge ihrer Sitzungen; Spezifikation der Kosten des Kaufs des Gutes Holdinghausen und der dazu gehörenden Dokumente (1715); Extrakte über die Forderungen der Freiherrn von der Hees wegen des Verkaufs des adeligen Gutes Holdinghausen (29.07.1716); Spezifikation der ungefähr veranschlagten Revenuen des adeligen Gutes Holdinghausen (16.08.1717); Spezifikation derjenigen Flecken und Dorfschaften mit darin befindlichen Mahlgästen, die zur Asdorfer Mahlmühle gehören (28.01.1718); Berechnung des Siegener Kellners Dresler über die Gewinne der Asdorfer Mahlmühle in den Jahren 1699-1711 (29.01.1718); Berichte des Reichshofratsagenten Praun; Protestation und Aufkündigung der Viehhude durch Anselm Freiherr von und zu der Hees (1718); Designationen des Wertes der Wallbrunnischen Güter zu Bensheim (1714). Korrespondenten u.a.: Johann Philipp Freiherr von und zu der Hees, Abt Andreas Steprath (Deutz), Notar Molitor, Notar Johann Justus Eberhorn, Maria Rosina von Holdinghausen, Lucia Rademacher (Siegen), Notar Heinrich Lipsius, Kammerdirektor Miltenberger (Siegen), von Neuhoff (Siegen), Franz Wilderich von Menßhengen, Diedrich Adam von Meschede, Friedrich Wilhelm Adolph Fürst zu Nassau-Siegen, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Adami (Siegen), Richter Johann Dietrich von Stockhausen (Olpe), Reichshofratsagent Praun (Wien), Kellner Martin Dresler (Siegen), J. Trainer (Hilchenbach), Anselm von und zu der Hees, Amtsverwalter Johann Eberhard Hoynck (Bilstein), Notar Johannes Amplmayr, Notar Johann Adolph Koch, Hofrat Johann Karsting (Paderborn), Regierungsrat Mauritz Winckell (Lippe).
439 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 19. Angelegenheiten des Adels (Gliederung)
- 19.5. Familie von und zu der Hees (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International