Kläger: Johann Franz Heinrich Klein, Samtfabrikant und Bürger zu Hamburg, dann Glückstadt, später Sollizitant in Wetzlar.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagter Emanuel Jenisch, Kaufmann und Ratsherr zu Hamburg, sowie Johann Severin Rosenblum, Kaufmann in Wetzlar.- Streitgegenstand: Mandati ... sine clausula; Justizverzögerung und parteiliche Rechtsprechung in einem Streit um die Trennung einer Mascopey, um die Aufhebung des Arrests auf den Waren des Klägers und um die Bezahlung der Unterhalts- und Prozesskosten des Klägers
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Johann Franz Heinrich Klein, Samtfabrikant und Bürger zu Hamburg, dann Glückstadt, später Sollizitant in Wetzlar.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagter Emanuel Jenisch, Kaufmann und Ratsherr zu Hamburg, sowie Johann Severin Rosenblum, Kaufmann in Wetzlar.- Streitgegenstand: Mandati ... sine clausula; Justizverzögerung und parteiliche Rechtsprechung in einem Streit um die Trennung einer Mascopey, um die Aufhebung des Arrests auf den Waren des Klägers und um die Bezahlung der Unterhalts- und Prozesskosten des Klägers
211-2_K 30 a Teil 2
K 1270
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> K
1771-1783
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Christoph von Brand (1773), Lt. Gabriel Nidderer (1780), Lt. Philipp Jakob Emerich (1780). Beklagter: Lt. Lukas Andreas von Bostell (1773), Dr. Friedrich Jakob Dietrich von Bostell (1783). Nebenbeklagter: Dr. Christian Jakob von Zwierlein und Dr. Conrad Gordian Seuter (1779).- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1773-1783.- Darin: 3 Wechsel von 1771 des Klägers über 40 Lousidor für Albert Ludwig Dannemann, Zwirnfabrikant und Bürger zu Hamburg; Briefwechsel unter anderem zwischen dem Kläger Emanuel Jenisch, Johann Jakob Dieckmann & Sohn in Königsberg und Johann Nikolaus Green in Lübeck sowie zahlreiche Abrechnungen über Geschäfte mit Samt- und Seidenwaren in Danzig, Warschau und anderen Städten; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichtes von 1772; "Promemoria" des Prokurators Seuter (gedruckt, ohne Jahr).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11218 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ