Sarrazin auf Tour - Endlich sagt's einer - aber was?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/021 R100116/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/021 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2010
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2010 >> Unterlagen
11. November 2010
Sein Buch "Deutschland schafft sich ab" geht über die Ladentheke wie warme Semmeln. In zehn Wochen über eine Million verkaufte Exemplare. Gerade erscheint die 14. Auflage. "Endlich sagt's einer", urteilen Zuhörer bei Sarrazins Lesung in Pforzheim, der ersten in Baden-Württemberg. Was aber sagt er? Deutschland werde moslemisch, deshalb dümmer und sei künftig immer weniger in der Lage zu technischen Innovationen.
Thilo Sarrazin, Noch-SPD-Mitglied, Ex-Bundesbank-Vorstandsmitglied und Ex-Finanzsenator von Berlin, bemüht zahlreiche Statistiken, um seine Warnungen zu untermauern. Moslems sind danach häufiger ohne Ausbildung, ohne Arbeit, lebten häufiger von staatlichen Geldzuweisungen als Deutsche. Aber die Interpretation von Statistiken ist bekanntlich so eine Sache. Nicht für Sarrazin: "Steht alles in meinem Buch", also habe er recht, argumentiert er. Ursprünglich sollte es "Deutschland-Dämmerung" heißen.
Zweimal ist der Saal an diesem Montag in Pforzheim ausverkauft. Wiederholt wird Sarrazin aufgefordert, er solle eine Partei gründen. Eine einzige widersprechende Wortmeldung gibt es; die löst einen Sturm der Entrüstung aus. Eine Muslima meldet sich zu Wort. - Was sind das für Geister, die Sarrazin mit seinem Buch rief? Eine Reportage aus Pforzheim.
Thilo Sarrazin, Noch-SPD-Mitglied, Ex-Bundesbank-Vorstandsmitglied und Ex-Finanzsenator von Berlin, bemüht zahlreiche Statistiken, um seine Warnungen zu untermauern. Moslems sind danach häufiger ohne Ausbildung, ohne Arbeit, lebten häufiger von staatlichen Geldzuweisungen als Deutsche. Aber die Interpretation von Statistiken ist bekanntlich so eine Sache. Nicht für Sarrazin: "Steht alles in meinem Buch", also habe er recht, argumentiert er. Ursprünglich sollte es "Deutschland-Dämmerung" heißen.
Zweimal ist der Saal an diesem Montag in Pforzheim ausverkauft. Wiederholt wird Sarrazin aufgefordert, er solle eine Partei gründen. Eine einzige widersprechende Wortmeldung gibt es; die löst einen Sturm der Entrüstung aus. Eine Muslima meldet sich zu Wort. - Was sind das für Geister, die Sarrazin mit seinem Buch rief? Eine Reportage aus Pforzheim.
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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