Abt Johann [von Merlau] und der Konvent des Klosters Fulda verpfänden laut ihrer im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag die Burgen, Städte und Ämter Fulda zur Hälfe, Hünfeld zur Hälfte, Geisa und Rockenstuhl zu zwei Drittel, Lauterbach, Fischberg und Brückenau ganz sowie Schildeck zur Hälfte an den Mainzer Erzbischof Konrad [von Dhaun] sowie an Landgraf Ludwig von Hessen unter Vorbehalt des Rückkaufs. Ausgenommen sind nur die geistlichen Lehen, Mannlehen und Burglehen.
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Abt Johann [von Merlau] und der Konvent des Klosters Fulda verpfänden laut ihrer im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag die Burgen, Städte und Ämter Fulda zur Hälfe, Hünfeld zur Hälfte, Geisa und Rockenstuhl zu zwei Drittel, Lauterbach, Fischberg und Brückenau ganz sowie Schildeck zur Hälfte an den Mainzer Erzbischof Konrad [von Dhaun] sowie an Landgraf Ludwig von Hessen unter Vorbehalt des Rückkaufs. Ausgenommen sind nur die geistlichen Lehen, Mannlehen und Burglehen.
Hochstift Fulda Urkunden 102
WU 117/82
Hochstift Fulda Urkunden 1427 Dezember 8
Hochstift Fulda Urkunden
Hochstift Fulda Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1427 Dezember 8
Hochstift Fulda
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegler bzw. Siegel: Unbes.
Überlieferung: Abschrift
Sprache: Deutsch
Literatur: Repertorium: WU VII, 501
Vermerke: Drei unbeglaubigte Abschriften des 16. Jhs. Archivvermerke: B Bruckenau Num. 2-a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff bzw. Überlieferung: Pap., Abschr., dt.
Überlieferung: Abschrift
Sprache: Deutsch
Literatur: Repertorium: WU VII, 501
Vermerke: Drei unbeglaubigte Abschriften des 16. Jhs. Archivvermerke: B Bruckenau Num. 2-a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Beschreibstoff bzw. Überlieferung: Pap., Abschr., dt.
Drei unbeglaubigte Abschriften des 16. Jhs. Archivvermerke: B Bruckenau Num. 2-a
Dhaun, Konrad von, Mainz, Erzbischof
Hessen, Ludwig Landgraf von
Merlau, Johann von, Kloster Fulda, Abt
Heinrich, Kloster Fulda, Dekan
Mainz (Rheinland-Pfalz), Erzbischof
Fulda (Hessen), Stadt
Fulda (Hessen), Kloster, Abt
Fulda (Hessen), Kloster, Dekan
Fulda (Hessen), Kloster, Burg
Fulda (Hessen), Kloster, Gericht im Paradies
Fulda (Hessen), Kloster, Geleit
Hünfeld (Hessen/Lkr. Fulda), Amt
Rockenstuhl (Thüringen/Wartburgkreis), Burg
Geisa (Thüringen/Wartburgkreis), Amt
Lauterbach (Thüringen/Wartburgkreis), Amt
Fischberg (Thüringen/Ruine bei Fischbach/Wartburgkreis), Amt
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Amt
Brückenau (heute Bad Brückenau/Lkr. Bad Kissingen), Zoll
Schildeck (Ruine s Schildeck Gde. Schondra Lkr. Bad Kissingen), Amt
Orb (Hessen/heute Bad Orb Main-Kinzig-Kreis)
Rotenburg a. d. Fulda (Hessen/Lkr. Hersfeld-Rotenburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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20.08.2025, 09:55 MESZ
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