Jorg Vorster, Richter zu Gelterfing(1), gibt Allechs Puelhaher (Puellaher) von Werd(2) und seiner Hausfrau Barbara Gerichtsbrief von seinem Urteil vor der offenen Schranne, an der er anstatt seines Herrn Hanns von Satelbogen(3) zu Gelterfing(1) gesessen hat, in dem er diesen das Recht auf einen Hof zu Gelterfing(1) zuspricht. Beide können im Gegensatz zu den Schreiben des Erasem von Satelbogen(3) nachweisen, dass dieser Hof auf dem Erbwege vom Vater der Hausfrau, dem verstorbenen Künrat dem Alburger an sie rechtmäßig übergegangen ist. Vorsprech: Peter Gängel, Vorsprech in der Herrschaft Lanntsperg(4). Beisitzer: Michel Söldel, Vorsprech zu Werd(2); Vlrich Puecher, Vorsprech zu Süniching(5); Peter Griesmair, Marckhart Stainmayr, Hanns Smid, Hanns Sesst und Albrecht Reichel, alle zu Gelterfing(1). S: Aussteller.
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Jorg Vorster, Richter zu Gelterfing(1), gibt Allechs Puelhaher (Puellaher) von Werd(2) und seiner Hausfrau Barbara Gerichtsbrief von seinem Urteil vor der offenen Schranne, an der er anstatt seines Herrn Hanns von Satelbogen(3) zu Gelterfing(1) gesessen hat, in dem er diesen das Recht auf einen Hof zu Gelterfing(1) zuspricht. Beide können im Gegensatz zu den Schreiben des Erasem von Satelbogen(3) nachweisen, dass dieser Hof auf dem Erbwege vom Vater der Hausfrau, dem verstorbenen Künrat dem Alburger an sie rechtmäßig übergegangen ist. Vorsprech: Peter Gängel, Vorsprech in der Herrschaft Lanntsperg(4). Beisitzer: Michel Söldel, Vorsprech zu Werd(2); Vlrich Puecher, Vorsprech zu Süniching(5); Peter Griesmair, Marckhart Stainmayr, Hanns Smid, Hanns Sesst und Albrecht Reichel, alle zu Gelterfing(1). S: Aussteller.
Kloster Windberg Urkunden, BayHStA, Kloster Windberg Urkunden 476
220
Kloster Windberg Urkunden
Kloster Windberg Urkunden >> 1401-1500
1442 Januar 9
Fußnoten:
1) Geltolfing (LK Straubing)
2) Wörth a.d.Donau (LK Regensburg)
3) Sattelbogen (LK Cham)
4) Leonsberg (Gde. Großköllnbach, LK Landau a.d. Isar)
5) Sünching (LK Regensburg)
1) Geltolfing (LK Straubing)
2) Wörth a.d.Donau (LK Regensburg)
3) Sattelbogen (LK Cham)
4) Leonsberg (Gde. Großköllnbach, LK Landau a.d. Isar)
5) Sünching (LK Regensburg)
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Gelltolfing(1) (15. Jh.)
Originaldatierung: Das recht hat sich gefelt des nochsten erchtags nach sand Erhartttag des heyligen bischolfs.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1442
Monat: 1
Tag: 9
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Gelltolfing(1) (15. Jh.)
Originaldatierung: Das recht hat sich gefelt des nochsten erchtags nach sand Erhartttag des heyligen bischolfs.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1442
Monat: 1
Tag: 9
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:32 MESZ