Amt Zwischenahn (Bestand)
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NLA OL, Best. 76-15
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände >> 1.2 Lokale Behörden >> 1.2.3 Ämter
1814-1858
Enthält: Allgemeine Verwaltung 1819-1858 (5); Kirchspiels- und Kommunalsachen 1815-1855 (10); Medizinalwesen 1826-1855 (1), Öffentliche Ordnung und Sicherheit, Bevölkerungs- und Feuerpolizei 1814-1857 (5); Kammersachen, Abgaben und Ordinärgefälle 1815-1858 (4); Umschreibungen, Zerstückungen, Kataster 1751-1815 (34); Staats- und Krongut, Erbpachten, Holzungen 1814-1853 (3); Moorsachen, Siedlungsland, Placken 1782-1860 (15); Amtsrechnungen 1815-1859 (55); Nachrichten zur Amtsrechnung 1832-1857 (25); Amtskontrollrechnung 1814-1831 (16); Kriegs- und Ausgleichssachen, Französische Besetzung 1811-1835 (17); Allgemeine Schul- und Kirchensachen 1814-1858 (9); einzelne Schulen und Schulangelegenheiten 1817-1858 (15); Wohltätigkeits- und Armensachen 1815-1858 (3); Register- und Katasterbücher 1847-1919 (13); Beurkundungsbücher 1814-1858 (20).
Beschreibung: Best. 76-15 Amt Zwischenahn
Zeit: 1751-1919
Geschichte des Bestandsbildners: Seit dem Beginn der französischen Herrschaft Ende Dezember 1810 gehörte die zuvor oldenburgische Vogtei Zwischenahn mit ihren beiden Kirchspielen Zwischenahn und Edewecht sowie mit den Vogteien Apen und Westerstede zum französischen Kanton Westerstede im Arrondissement Oldenburg. Danach wurde das Amt Zwischenahn 1814 neu gebildet, dazu gehörte neben der Gemeinde Zwischenahn noch die Gemeinde Edewecht. Neben den Ämtern Westerstede und Rastede umfasste das Amt Zwischenahn etwa ein Drittel des Ammerlandes. Im Zuge einer Verwaltungsreform wurden das Amt Zwischenahn 1858 dem Amt Westerstede zugelegt. Damit verlor Zwischenahn seinen Amtssitz. 1844 zählte das Amt Zwischenahn 847 Feuerstellen (Wohneinheiten) mit 4739 Einwohnern.
Bestandsgeschichte: Der größte Teil der älteren Amtsüberlieferung ist verloren gegangen.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Best. 76-15 Amt Zwischenahn
Zeit: 1751-1919
Geschichte des Bestandsbildners: Seit dem Beginn der französischen Herrschaft Ende Dezember 1810 gehörte die zuvor oldenburgische Vogtei Zwischenahn mit ihren beiden Kirchspielen Zwischenahn und Edewecht sowie mit den Vogteien Apen und Westerstede zum französischen Kanton Westerstede im Arrondissement Oldenburg. Danach wurde das Amt Zwischenahn 1814 neu gebildet, dazu gehörte neben der Gemeinde Zwischenahn noch die Gemeinde Edewecht. Neben den Ämtern Westerstede und Rastede umfasste das Amt Zwischenahn etwa ein Drittel des Ammerlandes. Im Zuge einer Verwaltungsreform wurden das Amt Zwischenahn 1858 dem Amt Westerstede zugelegt. Damit verlor Zwischenahn seinen Amtssitz. 1844 zählte das Amt Zwischenahn 847 Feuerstellen (Wohneinheiten) mit 4739 Einwohnern.
Bestandsgeschichte: Der größte Teil der älteren Amtsüberlieferung ist verloren gegangen.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
8,1; 251 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Karl Georg Böse, Das Großherzogthum Oldenburg. Topographisch-statistische Beschreibung desselben, Oldenburg 1863, S. 344-360; Paul Kollmann, Statistische Beschreibung der Gemeinden des Herzogtums Oldenburg, Oldenburg 1897, S. 377-381 (Gemeinde Edewecht), S. 712-719 (Gemeinde Zwischenahn); Ludwig Kohli, Handbuch einer historisch-statistisch-geographischen Beschreibung des Herzogthums Oldenburg samt der Erbherrschaft Jever und der beiden Fürstenthümer Lübeck und Birkenfeld, 2 Teile, Bremen 1924, S. 33-41; Stefan Hartmann, Großherzogtum (Freistaat Oldenburg), in: Grundriß der deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Bd. 17, Hansestädte und Oldenburg, hg. von Thomas Klein, Marburg 1978, S. 214-215; Dieter Zoller (Red.), Chronik der Gemeinde Bad Zwischenahn. Menschen, Geschichte, Landschaft, hg. von der Gemeinde Bad Zwischenahn, Bad Zwischenahn 1995; Geschichte der Gemeinde Edewecht im Ammerland, hg. im Auftrag der Gemeinde Edewecht von Albrecht Eckhardt, Oldenburg 2005; Albrecht Eckhardt (Hg.), Oldenburgisches Ortslexikon, Bd. 2, Oldenburg 2011, S. 1165-1171 (Ortsartikel Amt und Ort (Bad) Zwischenahn).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ