Gerhard Herzog zu Jülich, zu Berg etc. und Graf zu Ravensberg, bekennt, Dietrich Grafen zu Sayn und Margarethe von Nassau, seiner Ehefrau, 800 gute schwere Rheinische oberländische Gulden Kurfürstenmünze zu schulden, und versetzt und übergibt ihnen dafür seine Vogtei ('Vadye') in dem Kirchspiele von Luweschyt, mit Vogtleuten, Renten, Gülten, Gefällen, Nutzungen und allen Rechten, wie seine Eltern und Vorfahren, Herzogen zu dem Berge solche auf ihn vererbt hätten; die beabsichtigte Rücklösung solle den Pfandinhabern 1/4 Jahr vorher gen Hachenberg schriftlich verkündigt und die 800 Gulden alsdann in einer Summe in der Stadt Köln bezahlt werden.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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