Abt Eberhard zu Banz stellt auf Bitten Abt Friedrichs IV. Hügelein und des Konvents des Klosters Langheim nach Zeugenaussagen urkundlich fest, dass der Werder und Anger zwischen dem Weinberg des Klosters Langheim in Döringstadt und dem Dorf Au (= Niederau) ebendiesem Kloster gehört, und dass die Bewohner von Au (= Niederau) nie Rechte daran hatten. Als Zeugen waren Hans, Götz und Cunz Meichsner, Cunz Rauchhut, Hans Volk, Peter Kützenberger, Andreas Wolfram und Cunz Gänsehals ("Genshals"), alle aus Döringstadt, sowie Apel Schmidt aus Staffelstein befragt worden. Bei den Aussagen anwesend waren Eberhard von Giech zu Brunn (= Oberbrunn, Lk Staffelstein) und Heinrich von Rauschner gewesen. - Siegler: Banz, Abt Eberhard. Rauschner, Heinrich von
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Abt Eberhard zu Banz stellt auf Bitten Abt Friedrichs IV. Hügelein und des Konvents des Klosters Langheim nach Zeugenaussagen urkundlich fest, dass der Werder und Anger zwischen dem Weinberg des Klosters Langheim in Döringstadt und dem Dorf Au (= Niederau) ebendiesem Kloster gehört, und dass die Bewohner von Au (= Niederau) nie Rechte daran hatten. Als Zeugen waren Hans, Götz und Cunz Meichsner, Cunz Rauchhut, Hans Volk, Peter Kützenberger, Andreas Wolfram und Cunz Gänsehals ("Genshals"), alle aus Döringstadt, sowie Apel Schmidt aus Staffelstein befragt worden. Bei den Aussagen anwesend waren Eberhard von Giech zu Brunn (= Oberbrunn, Lk Staffelstein) und Heinrich von Rauschner gewesen. - Siegler: Banz, Abt Eberhard. Rauschner, Heinrich von
Kloster Langheim, Urkunden 882
Urkunden des Klosters Langheim (A 135/I) Lade 190 Nr. 41
Kloster Langheim Urkunden 1438 VIII 3
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
03.08.1438
Kloster Langheim, Urkunden
Pergament
Urkunden
ger
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Döringstadt (Lk Staffelstein)
Döringstadt (Lk Staffelstein), Weinberg
Niederau (Gde. Unterzettlitz, Lk Staffelstein)
Banz (Gde. Weingarten, Lk Staffelstein), Abt Eberhard
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster, Abt Friedrich IV. Hügelein genannt Goldschmied (Aurifaber)
Giech, Eberhard von
Oberbrunn (Lk Staffelstein), Giech (adel. Fam.)
Rauschner, Heinrich von
Döringstadt (Lk Staffelstein), Meichsner Hans
Döringstadt (Lk Staffelstein), Meichsner Götz
Döringstadt (Lk Staffelstein), Meichsner Cunz
Döringstadt (Lk Staffelstein), Rauchhut Cunz
Döringstadt (Lk Staffelstein), Volk Hans
Döringstadt (Lk Staffelstein), Kützenberger Peter
Döringstadt (Lk Staffelstein), Wolfram Andreas
Döringstadt (Lk Staffelstein), Gänsehals Cunz
Meichsner, Hans, Döringstadt (Lk Staffelstein)
Meichsner, Götz, Döringstadt (Lk Staffelstein)
Meichsner, Cunz, Döringstadt (Lk Staffelstein)
Rauchhut, Cunz, Döringstadt (Lk Staffelstein)
Volk, Hans, Döringstadt (Lk Staffelstein)
Kützenberger, Peter, Döringstadt (Lk Staffelstein)
Wolfram, Andreas, Döringstadt (Lk Staffelstein)
Gänsehals, Cunz, Döringstadt (Lk Staffelstein)
Staffelstein, Schmidt Apel
Schmidt, Apel, Staffelstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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