2/11 [fol. 25'ff.]: 1614 Febr. 13 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XI
Enthält: Anwesend: Rektor Hafenreffer, Osiander, Sigward, Harpprecht, Magirus, Bocer, Bajer, Haug, Bloß, Faber, Welling, Maestlin; 1.) Einladung des Dr. [Jodocus] Colb zur Doktoratsfeier des cand. theol. Johannes Tauffrer aus Laibach und des cand. med. Samuel Hafenreffer. [UAT 2/11, Bl. 25']; 2.) Dem Felix Scharcerus, durch den Bischof von Bamberg vertriebener Pfarrer, gewährtes Almosen. (Pfarrei Gyps) [UAT 2/11, Bl. 25'f.]; 3.) Wegen schlechten Lebenswandels abgelehntes Schutzgesuch der Witwe von verst. Dr. David Wilhelm. [UAT 2/11, Bl. 26]; 4.) Bedingt bewilligtes Gesuch des Anselm Hagenloy (Anm. 1) um Aufnahme in die akad. Bürgerschaft. [UAT 2/11, Bl. 26]; 5.) Schreiben nach Stuttgart wegen Fruchtzehent und Renovationskosten zu Remmingsheim. [UAT 2/11, Bl. 26f.]; 6.) Von SupDep [Dr. David Magirus] vorglegt: durch [Johann] v. Nippenburg verhinderter Holzschlag am Gähenbühel. Schreiben des Synd. an den Pfleger. [UAT 2/11, Bl. 26']; 7.) Der Frau Gryphius erlaubte Kapitalablösung in der Pfalz und Anlage im Herzogtum Württ. [UAT 2/11, Bl. 26']; Anm. 1: Anselm Hagenloy: Mut 17209; MUT 18998 [Hagenloch].
Akte
Acta Senatus, Bd. XI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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