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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> I. Landes- und Reichsangelegenheiten >> J. Sonstiges
1920-1934, 1939-1943
Enthält u.a.: Reisen von Klara Zetkin nach Tours und Moskau, Dez. 1920, Jan. 1922; Broschüre von Heinrich Karl "Die unparteiische Reichspartei", Jan. 1920; Satzungen des Bundes Württembergischer Grenz- und Heimatschutz und des Schwabenbundes, Mai und Dez. 1921; Aufruf des Deutschen Republikanischen Reichsbundes, Dez. 1922 und Tagesordnung der II. Reichskonferenz am 17./20. 5.1923 in Frankfurt a.M.; Prolog zur sächsischen Verfassungsfeier des Republikanischen Reichsbundes am 11.8.1923 in Dresden; Vorschläge der Deutsch-Demokratischen Partei Stuttgart zur Linderung der für den Winter 1923/24 zu erwartenden Notstände und Stellungnahmen dazu, 1923-1925; Beschwerden des Republikanischen Jugendbundes Schwarz-Rot-Gold in Berlin, Aug., Okt. 1923; Bericht des Landeskriminalpolizeiamts über Sammlungen des Deutschen Volksbundes Schwarz-Weiß-Rot, 3.10.1925; Lichtbild des Reichs-Stahlhelm-Hauses Bad Tölz, 1927; Programm zur ersten Schwäbischen Nationalsozialistischen Propaganda-Ausstellung Rundfunk-Film-Presse in Ravensburg am 7./9.10.1933; Hauptgedanken einer Rede von Ministerpräsident Mergenthaler über Technik und Nationalsozialismus am 27.2.1934; Gewährung eienr Hitlerplatzfreispende an sieben volksdeutsche Soldaten schwäbischer Herkunft aus den besetzten Ostgebieten, 1943.
Bad Tölz TÖL; Reichs-Stahlhelm-Haus
Berlin B; Republikanischer Jugendbund Schwarz-Rot-Gold
Dresden DD
Frankfurt am Main F
Moskau [RUS]
Ostgebiete, besetzte
Ravensburg RV; NS-Propaganda-Ausstellung Rundfunk-Film-Presse
Stuttgart S
Tours, Dép. Indre-et-Loire [F]
Württemberg; Grenz- und Heimatschutz
Württemberg; Landespolizeiamt
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.