Der Witwer Veit Hubner, wohnhaft in Hettstadt (Hettenstadt), verkauft Abt Konrad [Herloch] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg eine jährliche Gült von 2 Malter Roggen Würzburger Stadtmaß. Die Gült gefällt von seinem Teil der Kelberbachhufe in Hettstadt, auf der er wohnt. Obereigentümer der Hufe ist das Kloster St. Stephan, dem davon einen festgelegte jährliche Gült zusteht. Der Verkäufer hat dafür von den Käufern 25 rheinische Gulden erhalten. Er verpflichtet sich zu fristgerechter Entrichtung der Gült. Die Käufer haben ihm ein unbefristetes Rückkaufrecht für die Gült eingeräumt. Auf seine Bitte siegeln die Ritter Michael Neustetter und Leo von Bibra. Der geben ist auff sambstag sandt Dorothea tag 1507. Aussteller: Veit Hubner. Empfänger: Kloster St. Stephan
Vollständigen Titel anzeigen
Der Witwer Veit Hubner, wohnhaft in Hettstadt (Hettenstadt), verkauft Abt Konrad [Herloch] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg eine jährliche Gült von 2 Malter Roggen Würzburger Stadtmaß. Die Gült gefällt von seinem Teil der Kelberbachhufe in Hettstadt, auf der er wohnt. Obereigentümer der Hufe ist das Kloster St. Stephan, dem davon einen festgelegte jährliche Gült zusteht. Der Verkäufer hat dafür von den Käufern 25 rheinische Gulden erhalten. Er verpflichtet sich zu fristgerechter Entrichtung der Gült. Die Käufer haben ihm ein unbefristetes Rückkaufrecht für die Gült eingeräumt. Auf seine Bitte siegeln die Ritter Michael Neustetter und Leo von Bibra. Der geben ist auff sambstag sandt Dorothea tag 1507. Aussteller: Veit Hubner. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 668
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 88 / 32
Registratursignatur/AZ: 8 (16. Jh.); 1195 (18. Jh.); Co 3 x 12 (18. Jh.); § 1 n 4 (18. Jh.); No. 12 (18. Jh.); L 29 N 4 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1507 Februar 6
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 107
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Michael Neustetter; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Leo von Bibra; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 107
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (16. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Michael Neustetter; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Leo von Bibra; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Hubner, Veit, Hettstadt
Herloch, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Lode, Michael, Hettstadt
Lode, Hart, Hettstadt
Neustetter, Michael
Bibra, Leo von
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Einwohner
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Hufe, Kelberbachhufe
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Anlieger
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Maß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Würzburg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Würzburg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Hochstift und Domkapitel Würzburg (Tektonik)
- Hochstift Würzburg (Tektonik)
- Mediate Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster St. Stephan Würzburg (Tektonik)
- Kloster St Stephan Würzburg Urkunden (Bestand)
- Einzelregestierung von Urkunden (Gliederung)
CC0 1.0 Universell