C Rep. 752-02 VEB Gasversorgung (Bestand)
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C Rep. 752-02
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 6 Betriebe und Einrichtungen der Wirtschaft >> C 6.4 Kommunale und bezirksgeleitete Wirtschaft
1949 - 1978
Vorwort: C Rep. 752-02 VEB Gasversorgung
I. Firmengeschichte
Schon kurz nach der administrativen Spaltung Berlins wurde 1949 die bis dahin bestehende einheitliche Gasversorgung der Stadt zerrissen. Im März 1949 wurde in Berlin (West) ein eigenständiger Betrieb gegründet, der weiterhin den traditionsreichen Namen Berliner Städtische Gaswerke (Gasag), später Berliner Gaswerke (GASAG) trug. Der im Ostteil gelegene Versorgungsbetrieb führte den bestehenden Namen dagegen nur bis 1956 fort, als er in den "VEB Gasversorgung" umgewandelt wurde.
Zunächst beschränkte sich das volkseigene Versorgungsunternehmen darauf, in den seit der Vorkriegszeit bestehenden Gaswerken Lichtenberg (Blockdammweg) und Dimitroffstraße (vormals Danziger Straße) aus Steinkohle Stadtgas zu produzieren und zu verteilen. Mit zunehmender Überalterung der Werke und steigendem Energiebedarf musste seit 1960 darüber hinaus auch Ferngas bezogen werden. Zu einer Neuorientierung führte in den 1970er Jahren die Entscheidung, die Versorgung Berlins (Ost) auf sowjetisches Erdgas umzustellen. Hiermit wurde 1979 in den nördlichen Stadtbezirken begonnen. Auf dem Gelände des daraufhin 1981 geschlossenen Werkes Dimitroffstraße wurde von 1983 bis 1986 der Ernst-Thälmann-Park angelegt.
Im Jahre 1979 wurde der VEB Gasversorgung unter Hinzuziehung des VEB Energierversorgung Berlin, dem früheren Stromversorger BEWAG, zum "VEB Energiekombinat Berlin" zusammengefasst. Aus dessen Auflösung 1990 ging unter anderem die Berliner Erdgas AG hervor, an der das Land Berlin, vertreten durch die Berliner Gaswerke (GASAG), 1991 die Mehrheit übernahm und nach dem Kommunalvermögensgesetz und Einigungsvertrag auch die restlichen Anteile übertragen bekam.
II. Bestandsinformationen
Die Unterlagen wurden 2001 ans Landesarchiv Berlin übergeben.
Dieses Findbuch basiert auf der Retrokonvertierung der Findkartei in der Datenbank Augias 7.4 des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand umfasst 12 [AE] 0,30 [lfm], dokumentiert einen Zeitraum von 1949-1978.
Die Benutzung erfolgt über Datenbank und Findbuch.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: C Rep. 752-02, Nr. ...
III. Verweise:
LAB A Rep. 259 Berliner Städtische Gaswerke (Gasag)
LAB B Rep. 155 Berliner Gaswerke (GASAG)
LAB C Rep. 752 VEB Energiekombinat Berlin
LAB C Rep. 904-087 Grundorganisation der SED - VEB Energiekombinat Berlin/VEB Gasversorgung
IV. Literatur:
40 Jahre Deutsche Demokratische Republik - 40 Jahre Sozialistische Energiewirtschaft in Berlin - Hauptstadt der DDR. Eine technisch-ökonomische Dokumentation 1949-1989, hrsg. vom VEB Energiekombinat Berlin, Berlin 1989.
Bärthel, Hilmar: Die Geschichte der Gasversorgung in Berlin. Eine Chronik, hrsg. von der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, Berlin 1997.
I. Firmengeschichte
Schon kurz nach der administrativen Spaltung Berlins wurde 1949 die bis dahin bestehende einheitliche Gasversorgung der Stadt zerrissen. Im März 1949 wurde in Berlin (West) ein eigenständiger Betrieb gegründet, der weiterhin den traditionsreichen Namen Berliner Städtische Gaswerke (Gasag), später Berliner Gaswerke (GASAG) trug. Der im Ostteil gelegene Versorgungsbetrieb führte den bestehenden Namen dagegen nur bis 1956 fort, als er in den "VEB Gasversorgung" umgewandelt wurde.
Zunächst beschränkte sich das volkseigene Versorgungsunternehmen darauf, in den seit der Vorkriegszeit bestehenden Gaswerken Lichtenberg (Blockdammweg) und Dimitroffstraße (vormals Danziger Straße) aus Steinkohle Stadtgas zu produzieren und zu verteilen. Mit zunehmender Überalterung der Werke und steigendem Energiebedarf musste seit 1960 darüber hinaus auch Ferngas bezogen werden. Zu einer Neuorientierung führte in den 1970er Jahren die Entscheidung, die Versorgung Berlins (Ost) auf sowjetisches Erdgas umzustellen. Hiermit wurde 1979 in den nördlichen Stadtbezirken begonnen. Auf dem Gelände des daraufhin 1981 geschlossenen Werkes Dimitroffstraße wurde von 1983 bis 1986 der Ernst-Thälmann-Park angelegt.
Im Jahre 1979 wurde der VEB Gasversorgung unter Hinzuziehung des VEB Energierversorgung Berlin, dem früheren Stromversorger BEWAG, zum "VEB Energiekombinat Berlin" zusammengefasst. Aus dessen Auflösung 1990 ging unter anderem die Berliner Erdgas AG hervor, an der das Land Berlin, vertreten durch die Berliner Gaswerke (GASAG), 1991 die Mehrheit übernahm und nach dem Kommunalvermögensgesetz und Einigungsvertrag auch die restlichen Anteile übertragen bekam.
II. Bestandsinformationen
Die Unterlagen wurden 2001 ans Landesarchiv Berlin übergeben.
Dieses Findbuch basiert auf der Retrokonvertierung der Findkartei in der Datenbank Augias 7.4 des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand umfasst 12 [AE] 0,30 [lfm], dokumentiert einen Zeitraum von 1949-1978.
Die Benutzung erfolgt über Datenbank und Findbuch.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: C Rep. 752-02, Nr. ...
III. Verweise:
LAB A Rep. 259 Berliner Städtische Gaswerke (Gasag)
LAB B Rep. 155 Berliner Gaswerke (GASAG)
LAB C Rep. 752 VEB Energiekombinat Berlin
LAB C Rep. 904-087 Grundorganisation der SED - VEB Energiekombinat Berlin/VEB Gasversorgung
IV. Literatur:
40 Jahre Deutsche Demokratische Republik - 40 Jahre Sozialistische Energiewirtschaft in Berlin - Hauptstadt der DDR. Eine technisch-ökonomische Dokumentation 1949-1989, hrsg. vom VEB Energiekombinat Berlin, Berlin 1989.
Bärthel, Hilmar: Die Geschichte der Gasversorgung in Berlin. Eine Chronik, hrsg. von der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, Berlin 1997.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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22.08.2025, 11:21 MESZ