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Hofkapelle und Hofmusik
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Oberhofmarschallamt
Oberhofmarschallamt >> 62 Hofkapelle und Hofmusik (auch Instrumental- und Vokalkünstler)
1721-1776
Instrumentalkünstler (alphabetisch):
Sänger siehe Senger.
Sartorius, Kammermusiker: Eingaben und Beschwerden desselben 1769/72 (siehe auch bei Ulrich).
Schiarovetti, Kammermusiker: Bericht über seine Demmission 1734.
Schiatti, Luigi, gen. Hiacinto, Kammermusiker (Violinist): Annahme, Gesuch um Zulage 1750/57.
Schubart, Christian Friedrich Daniel, Musikrektor und Pachtorganist in Ludwigsburg: Gesuch um Verbesserung seiner Umstände mit Beibericht von Oberamtmann Kerner und Dekan Zilling sowie einem Brief, betr. seine Vokation nach Karlsruhe 1771 (siehe auch Archivausstellung).
Schulfink, Hautboist: Anstellungsgesuch 1755.
Schwarz, Gottlob, Hautboist: Gesuche um Gehaltsaufbesserung 1771/72.
Schweizer, Hofmusikus: Schuldforderung desselben 1783.
Seemann, Johann Friedrich, Kammermusiker: Annahme, italienische Briefe von ihm (teils gemeinsam mit seiner Gattin, der Sängerin Anna Cesari), seine Bemühungen um die Einrichtung der Opera buffa, Tod.
Senger (Sänger), Jakob, Kammermusiker und Organist: Verheiratung, Bittschriften 1745/56 (siehe auch bei Daube).
Spandauer, fremder Waldhornist: seine Abfertigung und Remuneration 1770.
Sporni (Spurni), Franz, Waldhornist, und seine Frau Dorothea, Lautenistin: Annahme, Besoldung, namentlich Besoldungswein, und Bittschriften, Anschaffung von Waldhörnern (betrifft auch Bühner und die Lautenistin St. Pierre) 1721/56 (siehe auch bei Rosmarin und Toeschi). Sporni, Wengerslaus, Hofmusiker: seine Annahme 1729.
Stephan, Hoftrompeter: sein Tod 1773.
Steinhart, Johann Wilhelm Friedrich, Kammermusiker: Gesuch um Besoldungsvermehrung, Urlaub u.s.w. 1769/74.
Stierlin, Johannes (d.ä.), Hoforganist: Reduktion, Besoldungsgesuche, Deklaration zum Kammermusikus 1738/49.
Stierlin, Philipp David (d.j.), Kammermusiker: Besoldungszulage, Gesuch darum, abgeschlagenes Gesuch um Übertragung der Hoforganistenstelle 1747/76.
Toeschi, Alessandro, Konzertmeister: seine Annahme 1725, Streit (zusammen mit Spurni) mit dem Stadtmusikus Erhard Eberle 1735.
Ulrich, Nikolaus, Kammermusiker (Hautboist): Besoldung, Vorschüsse, Arrest wegen eigenmächtigen Weggangs, Gesuche um Entlassung, Entlassungsbewilligung (zusammen mit Sartorius) 1771/72.
Vio, Angelo, Kammrmusiker: italienische Bittschriften, seine Heirat mit Eva Rosina Stahl 1769/72.
Wangner, Johann, Hofmusikus (früher Kapellknabe): Schreiben über Notenpapiere etc. (siehe Bü. 608, 5).
Zobel, Johann Konrad, Hofwaldhornist: Bitten um Zulagen und Hofkleidung (teilweise mit Bloß und Zschacke), Expektanz auf Hofwaldhornistenstelle 1745/52 (siehe auch bei Eckart).
Zschacke, Hofwaldhornist: seine Annahme zur Hofmusik 1748 (siehe auch bei Zobel).
Zwanziger, Hautboist: sein Kostgeld 1731.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.