Akten des Landgrafen Philipp - auch gemeinsam mit den Kurfürsten August von Sachsen und Joachim von Brandenburg, den Herzögen Johann Friedrich dem Mittleren, Johann Wilhelm und Johann Friedrich dem Jüngeren von Sachsen und Markgraf Johann von Brandenburg - sowie seines Sohnes Landgraf Wilhelm (IV.): Briefwechsel mit Herzog Christoph
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.137 Württemberg
1554, 1555
Enthält: 1554 März - Mai. Verhandlungen über die Religionsfrage auf dem nächsten Reichstage
Enthält: Herzog Christoph schlägt vor, in dieser Angelegenheit eine Zusammenkunft der Theologen und Räte der protestantischen Stände in Weimar zu veranstalten. Reiterwerbungen des Herzogs in Hessen. Festsetzen des Religionsgespräches zu Naumburg. Vermittlung der Markgrafen Hans und Hans Georg von Brandenburg in Rothenburg o.T. zwischen den Bischöfen von Würzburg und Bamberg und Markgraf Albrecht von Brandenburg. Tag der Einungsverwandten in Zeitz. Hochzeit des Prinzen Philipp von Spanien in England. Werbung des Dr. Johann Ulrich Zasius im Auftrage König Ferdinands bei Herzog Christoph, um beim Landgrafen auf sein persönliches Erscheinen auf dem nächsten Reichstage hinzuwirken
Enthält: der Landgraf lehnt wegen der Unsicherheit der Lage und wegen seiner schlechten Gesundheit ab. Erstreckung des Naumburger Tages. Tod des geborenen Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen, Stellung seiner Söhne zur Religion. Der Landgraf bittet den Herzog, seinen Sohn Wilhelm wegen eines falschen Verdachtes beim Kaiser zu entschuldigen
Enthält: Juli. Abschied des Naumburger Tages. Der Herzog schlägt Maßnahmen gegen das Theologengezänk und eine Zusammenkunft der Räte und Theologen aller protestantischen Stände vor Beginn des Reichstages vor
Enthält: November. Streit zwischen Gräfin Elisabeth von Castell geborenen Markgräfin von Baden und Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg bzw. den Regenten und Räten zu Ansbach wegen der Pfandschaft des Klosters Münchsteinach
Enthält: der Herzog vermittelt einen Abschied zwischen ihnen
Enthält: Dezember. (Im Samtarchiv Nachträge 62.) Auszug aus dem Erbteilungsvertrag vom 4. Mai 1553 zwischen Herzog Christoph und Graf Georg von Württemberg: 'Summarisches Verzeichnis' der dem Grafen Georg im Vertrag zugestandenen Grafschaften und Herrschaften (vom 26. Dezember 1554, Abschrift)
Enthält: vgl. Nr. 48
Enthält: 1555 Januar, Februar. Sendung des Obervogtes von Stuttgart Dietrich v. Plieningen im Auftrage Herzog Christophs sowie des Vogtes zu Reichenweier Dr. Hans Christoph v. Giech und des Vogtes zu Neuenburg Daniel v. Remchingen im Auftrage des Grafen Georg von Württemberg zum Landgrafen
Enthält: ihre in Zapfenburg erfolgte Werbung um des Landgrafen Tochter Barbara für Graf Georg
Enthält: Abschied zu Zapfenburg. Der Landgraf verhandelt mit Graf Wilhelm von Nassau zu Frankfurt in der katzenelnbogischen Sache. Nr. 3112
Enthält: April - August. Beredung der Heirat der Landgräfin Barbara mit Graf Georg in Kassel durch die Räte des Pfalzgrafen Wolfgang, des Herzogs Christoph, des Grafen Georg und des Landgrafen
Enthält: Abschied zu Kassel, 'beiläufiges Verzeichnis' für die vom Landgrafen geplante Heimfahrt seiner Tochter. Vermählung der Kurfürstin-Witwe Agnes von Sachsen, Tochter Philipps, mit Herzog Johann Friedrich dem Mittleren von Sachsen in Weimar
Enthält: der Landgraf leiht den Zinkenbläser und Trompeter Heinz Widekind für diese Feier bei Herzog Christoph aus. Werbung des württembergischen Rates Albrecht Arbogast Freiherrn v. Hewen beim Landgrafen in Weimar im Auftrage Herzog Christophs. Aufschub der Hochzeit des Grafen Georg auf den 10. Oktober, Sendung des Hans Christoph v. Giech zum Landgrafen
Enthält: Landgraf Wilhelm vermittelt wegen Ansetzens eines früheren Termins
Enthält: Einigung auf den 10. September. Nr. 48. 49
Enthält: September - Dezember. Tage zu Bacharach und Worms. (Schreiben des Herzogs an den Landgrafen vom 24. September und 19. Dezember 1555 und des Landgrafen an den Herzog vom 19. November im Staatsarchiv Darmstadt: Abteilung I, Verhältnisse mit auswärtigen Staaten, Nassau, Akten betr. den Katzenelnbogischen Erbfolgestreit Vol. IV. - Siehe Nr. 2326.) Ansetzen eines Tages zu Coburg wegen der Religion und wegen des Landfriedens. Landgraf Wilhelm bittet um einen Falkner und um einen Steinmetzen und Gipsgießer. Nikolaus Amsdorf soll eine Schrift gegen Johannes Brenz, Propst zu Stuttgart, und andere württembergische Theologen beabsichtigen. Sendung Simon Bings zum Kurfürsten von Sachsen wegen einer persönlichen Zusammenkunft der protestantischen Fürsten. Nr. 2418
Enthält: Herzog Christoph schlägt vor, in dieser Angelegenheit eine Zusammenkunft der Theologen und Räte der protestantischen Stände in Weimar zu veranstalten. Reiterwerbungen des Herzogs in Hessen. Festsetzen des Religionsgespräches zu Naumburg. Vermittlung der Markgrafen Hans und Hans Georg von Brandenburg in Rothenburg o.T. zwischen den Bischöfen von Würzburg und Bamberg und Markgraf Albrecht von Brandenburg. Tag der Einungsverwandten in Zeitz. Hochzeit des Prinzen Philipp von Spanien in England. Werbung des Dr. Johann Ulrich Zasius im Auftrage König Ferdinands bei Herzog Christoph, um beim Landgrafen auf sein persönliches Erscheinen auf dem nächsten Reichstage hinzuwirken
Enthält: der Landgraf lehnt wegen der Unsicherheit der Lage und wegen seiner schlechten Gesundheit ab. Erstreckung des Naumburger Tages. Tod des geborenen Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen, Stellung seiner Söhne zur Religion. Der Landgraf bittet den Herzog, seinen Sohn Wilhelm wegen eines falschen Verdachtes beim Kaiser zu entschuldigen
Enthält: Juli. Abschied des Naumburger Tages. Der Herzog schlägt Maßnahmen gegen das Theologengezänk und eine Zusammenkunft der Räte und Theologen aller protestantischen Stände vor Beginn des Reichstages vor
Enthält: November. Streit zwischen Gräfin Elisabeth von Castell geborenen Markgräfin von Baden und Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg bzw. den Regenten und Räten zu Ansbach wegen der Pfandschaft des Klosters Münchsteinach
Enthält: der Herzog vermittelt einen Abschied zwischen ihnen
Enthält: Dezember. (Im Samtarchiv Nachträge 62.) Auszug aus dem Erbteilungsvertrag vom 4. Mai 1553 zwischen Herzog Christoph und Graf Georg von Württemberg: 'Summarisches Verzeichnis' der dem Grafen Georg im Vertrag zugestandenen Grafschaften und Herrschaften (vom 26. Dezember 1554, Abschrift)
Enthält: vgl. Nr. 48
Enthält: 1555 Januar, Februar. Sendung des Obervogtes von Stuttgart Dietrich v. Plieningen im Auftrage Herzog Christophs sowie des Vogtes zu Reichenweier Dr. Hans Christoph v. Giech und des Vogtes zu Neuenburg Daniel v. Remchingen im Auftrage des Grafen Georg von Württemberg zum Landgrafen
Enthält: ihre in Zapfenburg erfolgte Werbung um des Landgrafen Tochter Barbara für Graf Georg
Enthält: Abschied zu Zapfenburg. Der Landgraf verhandelt mit Graf Wilhelm von Nassau zu Frankfurt in der katzenelnbogischen Sache. Nr. 3112
Enthält: April - August. Beredung der Heirat der Landgräfin Barbara mit Graf Georg in Kassel durch die Räte des Pfalzgrafen Wolfgang, des Herzogs Christoph, des Grafen Georg und des Landgrafen
Enthält: Abschied zu Kassel, 'beiläufiges Verzeichnis' für die vom Landgrafen geplante Heimfahrt seiner Tochter. Vermählung der Kurfürstin-Witwe Agnes von Sachsen, Tochter Philipps, mit Herzog Johann Friedrich dem Mittleren von Sachsen in Weimar
Enthält: der Landgraf leiht den Zinkenbläser und Trompeter Heinz Widekind für diese Feier bei Herzog Christoph aus. Werbung des württembergischen Rates Albrecht Arbogast Freiherrn v. Hewen beim Landgrafen in Weimar im Auftrage Herzog Christophs. Aufschub der Hochzeit des Grafen Georg auf den 10. Oktober, Sendung des Hans Christoph v. Giech zum Landgrafen
Enthält: Landgraf Wilhelm vermittelt wegen Ansetzens eines früheren Termins
Enthält: Einigung auf den 10. September. Nr. 48. 49
Enthält: September - Dezember. Tage zu Bacharach und Worms. (Schreiben des Herzogs an den Landgrafen vom 24. September und 19. Dezember 1555 und des Landgrafen an den Herzog vom 19. November im Staatsarchiv Darmstadt: Abteilung I, Verhältnisse mit auswärtigen Staaten, Nassau, Akten betr. den Katzenelnbogischen Erbfolgestreit Vol. IV. - Siehe Nr. 2326.) Ansetzen eines Tages zu Coburg wegen der Religion und wegen des Landfriedens. Landgraf Wilhelm bittet um einen Falkner und um einen Steinmetzen und Gipsgießer. Nikolaus Amsdorf soll eine Schrift gegen Johannes Brenz, Propst zu Stuttgart, und andere württembergische Theologen beabsichtigen. Sendung Simon Bings zum Kurfürsten von Sachsen wegen einer persönlichen Zusammenkunft der protestantischen Fürsten. Nr. 2418
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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