Kreuzverhör: Jürgen Morlok, ein Liberaler, übt den Spagat
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/004 D861012/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/004 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1985-1988
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1985-1988 >> 1986 >> November
1. November 1986
Jürgen Morlok äußert sich zu Fragen, die seine besondere und auch problematische Situation in der Politik betreffen, wobei er seine Zugehörigkeit zu den Liberalen betont. Diese Verbundenheit sei aber kein Hindernis nach der eigenen Meinung zu verfahren (Beispiel: seine Gegenstimme bei der Abstimmung zu der Höhe des Regelzuschusses für Rastatt im Landtag), da in einer liberalen Partei wie die FDP unterschiedliche Meinungen in Maßen notwendig seien. Weiterhin äußert sich Herr Morlok zu der Tatsache, er sei der bekannteste Politiker in Baden-Württemberg hinter Lothar Späth und der symatischste überhaupt. Außerdem erklärt er, warum er nun für den Landesvorsitz kandidiert und wie er sich seine Zukunft und die der Partei vorstellt.
0:06:10; 0'16
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Rastatt RA
Partei: FDP
Politik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:33 MEZ