Emma Leopoldine Justine Meistermann, geb. Steinkamp (* 14.03.1902 in Köln, + 07.02.1992 in Solingen): Persönliche Dokumente
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Kl - 1025
Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 01. Kleiner Nachlass (verschiedenes)
1923 - 1992
Enthält: Arbeitsbuch für Emma Steinkamp, ausgestellt vom Arbeitsamt Solingen, 1935-1938; Steuerbuch für Emma Steinkamp, ausgestellt vom Finanzamt I Münster Stadt, 1923 (damals wohnhaft in Münster); Steuermarken-Heft, ausgestellt von der Stadtgemeinde Berlin, 1923 (27 aufgeklebte Marken für die Einkommenssteuer; Emma Steinkamp damals wohnhaft im Studentinnenheim in Berlin); Versicherungskarte (Angestelltenversicherung), Ausgabestelle: 105. Polizeirevier Berlin, 1925 (mit 5 Marken); Verpflichtungserklärung von Fräulein Emma Steinkamp vom 26.09.1936 (Verordnung gegen Bestechung und Geheimnisverrat nichtbeamteter Personen); Geburtsschein, Abschrift von 1922; Fotokopie der Heiratsurkunde, 1949; Schreiben von Dr. W. Schuster der "Bücherei und Bildungspflege" (Zeitschrift für die gesamten außerschulmäßigen Bildungsmittel) vom 08.10.1928 an Emma Steinkamp bzgl. eines Nachrufes in der Zeitschrift wegen des Verschwindens von Dr. Kemp (damaliger Leiter der Stadtbücherei); Zweitausfertigung der Sterbeurkunde, 1992.
Archivale
Darin: Verschiedene Zeitungsartikel zum Berufsleben von Emma Meistermann (u.a. Eintritt in den Ruhestand, Nachrufe) und zu Georg Meistermann (v.a. Übergabe von Möbel an das Deutsche Klingenmuseum, "Meistermann-Zimmer"); Zeitungsartikel über den Ausschied von Dr. Rudolf Röder (* 1914, + 2003) aus seinem Amt als Büchereidirektor, 1977; Fotos (s/w und farbig) aus dem Privatleben von Frau Meistermann (verschiedene Jahre, u.a. auch Fotos von Georg Meistermann und Kurt Voss) und aus ihrem Berufsleben (Fotos von Mitarbeiter/innen der Stadtbibliothek, Verabschiedungsfeiern, z.B. von Hildegard Aebert, Gertrud Beer, Dr. Rudolf Röder, Betriebsausflüge und -feiern, Karnevalsfeiern "Kellerfest"), ca. 50 Stück.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:56 MEZ