Fotokopien von Archivunterlagen: Bd. 3
Vollständigen Titel anzeigen
BArch R 58/9777
APP/Z. 53/975/0/3780-3790
BArch, FSg2/1-F 4319K
BArch, FSg2/1-F 65
BArch R 58 Reichssicherheitshauptamt
Reichssicherheitshauptamt >> R 58 Reichssicherheitshauptamt >> Weltanschauliche Forschung >> H-Sonderauftrag.- Forschung über Hexenprozesse des 15. bis 17. Jahrhunderts >> Fotokopien von Archivunterlagen
1935-1944
Enthält:
Bibliothek Trier
Staatsarchiv Ludwigsburg
Ludwig Peter Schmidt von Obermay.- Kriminalprozess wegen Zauberei, 1630
Nachlass von Dr. Flade (Inventarium)
"Doktor Dietrich Flade.- Ein tragisches Schicksal aus der Zeit kurtrierischer Hexenprozesse".- Aufsatz von Ernst August Klakenbring, 1935
Sache Flache.- Schreiben des Erzbischofs Johann von Schönberg, 1590
Hexenprozesse in Trier und in Kurmainz, o.Dat.
Prozess Neulandt.- "Ein Beispiel der Prozessführung in Trier", 17. Jh.
Büdingen.- Stiftungen für die Kirche, Anlage und Verzinsung des Kapitals, Kostenverzeichnisse, 1633-1635
"Würzburger Responsum die Hexenprozesse betreffend sowie ein Anonymus-Gutachten über einen Fall, welcher das Unwesen aller Hexen deutlich zu erkennen gibt", 1651
Anonymes Gutachten, 1651
Gerichtskosten (Rechnungen), 17. Jh.
Rottenhammer Untertannen.- Einwohner (Liste), 1590
Hexenprozesse in Mergentheim, u.a.
Erstenbergerin und Fahrnschönin.- Zehntunkosten, 1628-1629
Stöhrin, Grossmannin und Satlerin.- Zehrung, 1601
Trapparey Mergentheim (Rechnung), 1601
Im Jahre 1602 konfisziertes Hexengeld (Verzeichnis), 1602
Verzehrung der Examinatoren auf dem Newenhaus (Register), 1602
"Strafgeld von den Hingerichten und in der Verhaft verreckhter Hexenweiber gefallen" (Verzeichnis), 17. Jh.
Konfiszierung von Hexengeld.- Boppenbergers Rechnung, 1628-1629
Hexenprozess vom 27. Jan. bis zum 21. März 1629.- Geld, Wein und "Haber" für die Geistlichen und Examinatoren
Ausgaben für die Mahlzeiten, Zehrung und Verpflegung der Examinatoren, Priester, geistlichen Gäste, Diener, "Nachrichter", Knechte, Stockmeister, Wächter und justifizierten Personen, 17. Jh.
Suppliken und Dekrete, 1628
"Decretum was auf die gefangene Personen bei wehrenden Prozess und ein jede des Tags dem Amtmann zu verrechnen", 1629
"Hochfr. Teutschmeisterisch Decretum betreffend die Straff", 1629
"Register aller und jeder Unkosten was so wohlen die Neuerbaute gefenckhnussen und andere Noturfft gekostes als auf die Herrn Examinatores, Officianten und die eingezogene und hingerichte Maleficanten angefangen", 1628
Bibliothek Trier
Staatsarchiv Ludwigsburg
Ludwig Peter Schmidt von Obermay.- Kriminalprozess wegen Zauberei, 1630
Nachlass von Dr. Flade (Inventarium)
"Doktor Dietrich Flade.- Ein tragisches Schicksal aus der Zeit kurtrierischer Hexenprozesse".- Aufsatz von Ernst August Klakenbring, 1935
Sache Flache.- Schreiben des Erzbischofs Johann von Schönberg, 1590
Hexenprozesse in Trier und in Kurmainz, o.Dat.
Prozess Neulandt.- "Ein Beispiel der Prozessführung in Trier", 17. Jh.
Büdingen.- Stiftungen für die Kirche, Anlage und Verzinsung des Kapitals, Kostenverzeichnisse, 1633-1635
"Würzburger Responsum die Hexenprozesse betreffend sowie ein Anonymus-Gutachten über einen Fall, welcher das Unwesen aller Hexen deutlich zu erkennen gibt", 1651
Anonymes Gutachten, 1651
Gerichtskosten (Rechnungen), 17. Jh.
Rottenhammer Untertannen.- Einwohner (Liste), 1590
Hexenprozesse in Mergentheim, u.a.
Erstenbergerin und Fahrnschönin.- Zehntunkosten, 1628-1629
Stöhrin, Grossmannin und Satlerin.- Zehrung, 1601
Trapparey Mergentheim (Rechnung), 1601
Im Jahre 1602 konfisziertes Hexengeld (Verzeichnis), 1602
Verzehrung der Examinatoren auf dem Newenhaus (Register), 1602
"Strafgeld von den Hingerichten und in der Verhaft verreckhter Hexenweiber gefallen" (Verzeichnis), 17. Jh.
Konfiszierung von Hexengeld.- Boppenbergers Rechnung, 1628-1629
Hexenprozess vom 27. Jan. bis zum 21. März 1629.- Geld, Wein und "Haber" für die Geistlichen und Examinatoren
Ausgaben für die Mahlzeiten, Zehrung und Verpflegung der Examinatoren, Priester, geistlichen Gäste, Diener, "Nachrichter", Knechte, Stockmeister, Wächter und justifizierten Personen, 17. Jh.
Suppliken und Dekrete, 1628
"Decretum was auf die gefangene Personen bei wehrenden Prozess und ein jede des Tags dem Amtmann zu verrechnen", 1629
"Hochfr. Teutschmeisterisch Decretum betreffend die Straff", 1629
"Register aller und jeder Unkosten was so wohlen die Neuerbaute gefenckhnussen und andere Noturfft gekostes als auf die Herrn Examinatores, Officianten und die eingezogene und hingerichte Maleficanten angefangen", 1628
Reichssicherheitshauptamt (RSHA), 1939-1945
Akte
deutsch
Schmidt: Nr. 3780, Karten 2691-2696 (Bibliothek Trier) Flade: Nr. 3780, Karten 2718-2780 (Bibliothek Trier) Flache: Nr. 3780, Karten 2781-2784 (Bibliothek Trier) Trier und Kurmainz: Nr. 3780, Karten 2697-2711, 2784-2834 (Bibliothek Trier) Neulandt: Nr. 3781, Karten 2585-2594, 2596-2690 (Bibliothek Trier) Nr. 3782, Karten 2502-2584 (Bibliothek Trier) Büdingen: Nr. 3783, 12 Karten (Ysenburg-Büdingische Dämonologie Nr. 27) Responsum: Nr. 3784, 20 Karten (Ysenburg-Büdingische Dämonologie Nr. 31) Anonymes Gutachten: Nr. 3785, Karten 21-22 (Ysenburg-Büdingische Dämonologie Nr. 31) Nr. 3785a, 45 Karten (Ysenburg-Büdingische Dämonologie Nr. 38) Gerichtskosten: Nr. 3786, ca. 60 Karten (Ysenburg-Büdingische Dämonologie) Rottenhammer: Nr. 3787, Karten 3444-3447 (StA Ludwigsburg, Rep. 4, Nr. 18 Roth) Mergentheim: Nr. 3787, 3788, 3789 und 3790, Karten 3448-4371 (StA Ludwigsburg, Hexenprozesse Mergentheim, Nr. 32, 34, 38, 39)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:01 MESZ
Hierarchie
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