Lienhart, Sohn von Jörg Paur zu Hart, quittiert seiner Ehefrau Agnes, Tochter von Jörg Niedermair zu Kothingbuchbach, ihr Heiratsgut, widerlegt ihr dieses mit einem entsprechenden Geldbetrag und bestätigt ihr ihre Morgengabe in Höhe von fünf Pfund Pfennigen. Als Sicherheit stellt er sein gesamtes fahrendes und liegendes Gut, welches sie nach seinem Tod erst dann an seine Erben übergeben soll, wenn ihr Heiratsgut und ihre Morgengabe ausbezahlt sind;. S: Hieronymus Auer zu Pueblach, Pfleger zu Ötting
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Lienhart, Sohn von Jörg Paur zu Hart, quittiert seiner Ehefrau Agnes, Tochter von Jörg Niedermair zu Kothingbuchbach, ihr Heiratsgut, widerlegt ihr dieses mit einem entsprechenden Geldbetrag und bestätigt ihr ihre Morgengabe in Höhe von fünf Pfund Pfennigen. Als Sicherheit stellt er sein gesamtes fahrendes und liegendes Gut, welches sie nach seinem Tod erst dann an seine Erben übergeben soll, wenn ihr Heiratsgut und ihre Morgengabe ausbezahlt sind;. S: Hieronymus Auer zu Pueblach, Pfleger zu Ötting
Kloster St. Veit Urkunden, BayHStA, Kloster St. Veit Urkunden 170
st Veit Fasc. 32
Kloster St. Veit Urkunden
Kloster St. Veit Urkunden >> 1501-1600
1551 November 30
Kloster St. Veit Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S in Holzkapsel anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an sanndt Anndrerstag
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Tinte teilweise verblasst
Jahr: 1551
Monat: 11
Tag: 30
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an sanndt Anndrerstag
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Tinte teilweise verblasst
Jahr: 1551
Monat: 11
Tag: 30
Kothingbuchbach (Gde. Pleiskirchen, Lkr. Altötting)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
CC0 1.0 Universell