44/121,1 [Nr. 26,1-3]: 1612 Juni 17 Verkauf der Behausung des verst. Dr. Georg Losch beim Bebenhäuser Hof durch Johann Nikolaus Waldt für seine Ehefrau Anna, geb. Scheffelmüller verw. Losch, und durch Jacob Haug und Ludwig Balthas Sauernagel, Bürger zu Stuttgart und Pfleger der Kinder des verst. Dr. Georg Losch, an M. Otto Gryphius, ehem. Rektor des Gymnasiums zu Regensburg und Universitätsusw. zu Tübingen
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44/121,1 [Nr. 26,1-3]: 1612 Juni 17 Verkauf der Behausung des verst. Dr. Georg Losch beim Bebenhäuser Hof durch Johann Nikolaus Waldt für seine Ehefrau Anna, geb. Scheffelmüller verw. Losch, und durch Jacob Haug und Ludwig Balthas Sauernagel, Bürger zu Stuttgart und Pfleger der Kinder des verst. Dr. Georg Losch, an M. Otto Gryphius, ehem. Rektor des Gymnasiums zu Regensburg und Universitätsusw. zu Tübingen
UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. I/II: Nr. 1-67
1612
Enthält: Verkäufer: Anna geb. Scheffelmüller, Witwe des Dr. Georg Losch, Prof. am Gollegim illustre, durch ihren Ehemann Johann Nikolaus Waldt; die Kinder des verst. Prof. Losch durch ihre Pfleger Jacob Haug und Ludwig Baltas Saurnagel, beide Bürger zu Stuttgart; Käufer: Mag. Otto Gryphius, ehemaliger Rektor des Gymnasiums zu Regensburg, Univ.-Verw. zu Tübingen; Kaufobjekt: Behausung des verst. Prof, Losch; Lage: beim Bebenhäuser Hof "zwischen Caspar Bauwman und der gemeinen Straße gelegen, vorne auf die gemeine Gasse, hinten auf Hans Eittels Witwe stossend"; Lasten: 5ß und weiter 1 lb 8 ß Zins in die geistliche Verwaltung, 2ß 6 h auf den Blaubeurer Hof, 1ß 6 h auf den Bebenhäuser Hof, 7 h in die Kellerei zu Tübingen; Kaufpreis: 1 300 fl bar; Bemerkungen: (26,3) Zustimmung der Stadt Stuttgart als Oberpfleger und (26,2) Vollmacht für Mag. Georg Medinger, Praezeptor zu Tübingen, zum Vollzug.
Akte
Losch, Georg Magister (geb. um 1570)
Kaufbriefe, Fasz. I/II: Nr. 1-67
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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