47/7 [fol. 444]: 1776 April 25 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Tafinger; Kanzler Reuss; Cotta; Sartorius; Hoffmann jun.; Hoffmann sen.; Kapff; Sigwart; Uhland; Ploucquet; Kies; Boekh; Schnurrer. Accessit: Storr; Breyer; Hofacker; Jaeger.; Pro notitia: 1.) Dankschreiben des Evangelischen Ministeriums in Heidelberg für das Präsent der Univ. zum Armenhaus daselbst. [UAT 47/7, Bl. 444]; 2.) Absendung eines Schreibens an den Oberamtmann Georgii zu Blaubeuren in der Sache des Pflegers Kapff zu Ringingen. [UAT 47/7, Bl. 444]; Ad deliberandum: 3.) Schreiben an den Vater des Stud. Schneider wegen Stellung des Schneider zur Bestrafung und wegen Bezahlung seiner nach seinem Weggang von der Univ. hinterlassenen Schulden. [UAT 47/7, Bl. 444]; 4.) Zulassung des im Wirtshaus logierenden stud. Keller zur Inskription. [UAT 47/7, Bl. 444]; 5.) Abschlägige Beantwortung des Schreibens des Oberamtmanns Seefels zu Rotenacker an die Univ. wegen Wiederzulassung seines Vetters Seefels zum Studium. [UAT 47/7, Bl. 444']; 6.) Zirkulation eines Memorials des Spec. Baur, 4. Prof. theol. extraord. wegen gewöhnlicher Addition seiner Antecessores. [UAT 47/7, Bl. 444']; 7.) Erlass eines Dekrets wegen Inventierung versch. Personen. (Syndicus Gaum). [UAT 47/7, Bl. 445]; 8.) Bitte der Frau Tutelar-Rats-Sekretärin Enslin um den Genuss des Stipendium Zellero-Staehlinianum für ihren Sohn Jonathan Heinrich Enslin. [UAT 47/7, Bl. 445]; 9.) Unfähigkeit des Johann Georg Kost zur Rückzahlung seiner Schulden in Höhe von 17 fl 16 x an das Univ.-Lazarett wegen anderweitiger Veräusserungen der Hypothek. [UAT 47/7, Bl. 445]; 10.) Bewilligung von 48 x für den Briefträger Schreiber. [UAT 47/7, Bl. 445]; 11.) Reichung eines Gratials von 3 fl an Johann David Clessin, Scribent in Reutlingen, Bruder des verstorbenen Stadtpfarrers Clessin in Stuttgart. [UAT 47/7, Bl. 445]; 12.) Ablehnung der Bitte des Calcanten Johann David Commerell um das jährliche Fruchtgratial, dass ein Vorfahrer genossen. [UAT 47/7, Bl. 445]; 13.) Abfassung des Testaments von Prof. Johannes Friedrich Cotta und Verwahrung im Archiv bis zum Tode desselben. [UAT 47/7, Bl. 445']; 14.) Abfassung eines Gratulatinsschreibens für die bevorstehende Rückkehr des Herzogs. [UAT 47/7, Bl. 447]; 15.) Reichung der jährlichen Pension mit 200 fl aus dem Stipendium Brollianum an den älteren Sohn des Pfarrers Jäger zu Nehren nach dem Ausscheiden des jüngeren Sohnes des Univ.-Sekretärs Hoser aus dem Genuss dieses Stipendiums. [UAT 47/7, Bl. 447]; Anhang: [UAT 47/7, Bl. 447']; Versiegelung des Testaments von Prof. theol. Johann Friedrich Cotta mit dem grösseren Univ.-Siegel und Ablegung des Testaments im Archiv der Universität.
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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- 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) (Gliederung)
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