Sehlsdorf - Gutshaus
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N20-0290
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Oktober 2001
Enthält: - Gutshaus Sehlsdorf (7 km SW von Goldberg am Abzweig Langenhagen) Eingeschossiger, 9-achsiger Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach. In der Mittelfront ein weit vorgebauter und abgerundetes Vorbau in 3 Achsen und 2 Geschossen mit Krüppelwalmdach und seitlichen Rundfenstern. Eine kurze einfache Treppe führt zum Eingang. Bauzeit etwa 1800. Sehr baufällig und leerstehend. Im Umfeld noch einige größere Backsteinstallungen von 1905. Besitzer Familie von Eberstein. Carl Flint, (geb. 1868) pachtet das Gut 1916. Von 1918-25 war Sehlsdorf Domäne. Dann pachtete 1936 der Sohn Karl Werner Flint bis 1945 das Gut. Dann Flucht nach Borgholhausen/Ostwestfalen, wo er 1994 verstarb. Die Familiengrabstätte der Flint ist in Brüz.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen
Format: 10x15 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10x15 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ