Lehen: Gut Wervingen, später Gut Nienburg genannt, Zehnt zu Ennigloh, Vogtei über das Amt Hundebrock (Hunnebrock), alle im Kirchspiel Bünde
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Minden-Ravensberg Regierung Lehen III, 58
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 7. Lehen >> 7.5. Spezialia: Grafschaft Ravensberg
1334, 1385 - 1388, 1426 - 1448, 1486 - 1620, 1654 - 1740
Enthaeltvermerke: Enthält: Verkauf der Vogtei über das Amt Hunnebrock mit Hof und Kotten zu Häver etc. durch den Ritter Hinrick der Gogreve an den Ritter Alhard von dem Bussche (Bl. 1), 1334 Verpfändung des Zehnten zu Ennigloh (Kirchspiel Bünde) durch den Ritter Amelung von Varendorpe an den Grafen Otto von Tecklenburg (Bl. 2), 1385 Verkauf des Hauses zu Wervingen, geheißen 100 Ochsen-Haus, durch Albert von der Molen dem Jüngeren an Johann von Been (Lehen der Äbtissin zu Herford) (Bl. 3), 1388 Verpfändung des Hauses zu Wervingen durch den Grafen Wilhelm von dem Berge an die Brüder Ludeken und Hermen von dem Bussche (Bl. 4), 1426 Überlassung des Hauses in Werfen durch Graf Wilhelm von dem Berge an Hermann von dem Bussche wegen der geliehenen Summe auf das Schloss Limberg (Bl. 5, 20), 1427 Belehnung des Alhard von dem Bussche mit dem Hof bei der Altstädter Kirche in Bielefeld (Bl. 5), 1491 Vertrag des Hermann von dem Bussche mit seinem Eigenhörigen Hermann Hundertochsen zu Werfen über die Abtretung der Eigentumsrechte seines Hofes (Bl. 6), 1428 Reversal des Hermann von dem Bussche über das Wiedereinlösungsrecht des Herzogs Adolf von Jülich-Berg für das Haus Wervingen gen. Nyeborg und Erklärung des Gutes zum Offenhaus (Bl. 7), 1429 Tauschvertrag über Grundstücke zwischen Alhard von dem Bussche und dem Knappen Lubbert von Arnholte (Bl. 9), 1448 Verkauf des Meierhofes zu Werfen durch Johann Nagel, Amtmann zu Limberg (angekauft von den von Plettenberg) an Alhard von dem Bussche (Bl. 10), 1486 Verkauf des Zehnten zu Ober- und Nieder-Ennigloh durch Alhard von dem Bussche an Otto Brockmann gen. Kremer (Bl. 11), 1487 Lehnbrief des Herzogs Wilhelm für Alhard von dem Bussche über die Vogtei über das Amt zu Hundebrock und den Zehnten zu Ennigloh (Bl. 13), 1488 Lehnbrief des Herzogs Wilhelm für Alhard von dem Bussche über den Hof zu Bielefeld (Bl. 15), 1491 Verzicht des Alhard von dem Bussche auf den bisher vom Stift St. Johann und Dionys zu Herford untergehabten Hof zu Wervingen (Werfen), gen. Polsterhus, für sein Seelenheil (Bl. 16), 1495 Verkauf eines Kamps und eines Teiches außerhalb der Landwehr von Schildesche durch Alhard von dem Bussche an Bürgermeister und Rat der Altstadt Bielefeld (Bl. 22), 1499 Verzeichnis der Urkunden (Bl. 27) Befreiung des Alhard von Quernheim durch Herzog Wilhelm von den Ansprüchen und Diensten des Schlosses Limberg an dem Hof gen. "zu dem Bodinckhave" (Bl. 29), 1511 Anmeldung der Ansprüche der Brüder Cord und Sweder von dem Bussche auf die Güter ihres verstorbenen Vetters Alhard von dem Bussche (Bl. 30), 1527 Bericht des Jasper von Quernheim, Alhards Sohn, über die Pfandschaft des Hauses Wervingen oder Nienburg (Bl. 31), 1579 Vereinbarung des Alhard von Quernheim mit der Bauerschaft zu Werfen über einen Ort für eine neue Wiese (Bl. 50), 1529 Bedenken der Räte über die Einlösung der Nienburg (Bl. 51), 1533 - 1535 Vereinbarung des Kapitels von St. Johann und Dionys zu Herford mit Alhard von Quernheim über den Palsterhof zu Werfen (Bl. 57), 1535 Landtausch zwischen Herbort de Beer, Domdechant zu Osnabrück, und Jasper von Quernheim auf dem Werfer Esche (Bl. 58), 1545 Auseinandersetzung um den Nachlass des Alhard von dem Bussche zwischen Wilhelm von Nesselrode, Erbmarschall, Alhard von Quernheim und seinem Schwager Amelung von Varendorp und den Brüdern Cord und Sweder von dem Bussche (Bl. 59), 1550 - 1565 Auseinandersetzung zwischen dem Landesherrn und Friedrich von Quernheim, Caspars Sohn, wegen der Wiedereinlösung des Hauses Nienburg, Belehnung des von Quernheim (Bl. 68), 1584 Obligation des Jaspar von Quernheim, Johanns Sohn, zugunsten des Heinrich Kreuwell, Bürger zu Herford, unter Verpfändung des Zehnten zu Werder im Amt Detmold (Bl. 75), 1585 Amtmann zu Sparrenberg . / . Philipp von Quernheim wegen der Aufnahme eines Kapitals auf das Gut Nienburg (Bl. 80), 1589 Notiz über das Lehngut des Johann Ledebur: Zehnt zu Ennigloh (Bl. 94), 1591 Belehnung des Philipp von Quernheim (Bl. 95), 1592, 1596 Lehnbrief über das Haus Nienburg (Bl. 108) Eventualbelehnung des Lorenz Christoph Somnitz, Kanzler zu Hinterpommern, für den Fall des Todes des Cord von Quernheim (Bl. 110, 154), 1659 Belehnung des Cort von Quernheim (Bl. 126), 1654 Aufnahme eines Kapitals auf das Haus Nienburg (Bl. 139), 1609 Tod des Cord von Quernheim (Bl. 158), 1661 Abtretung des Landes im Osteresch, gen. die Polsbreiden, durch Philipp von Quernheim an Bernhard Loning zu Bünde (Bl. 177), 1620 Ehevertrag des Johann Albrecht von Haxthausen und Tienhausen, Kapitänleutnant mit Claren von Quernheim zu Nienburg (Bl. 184), 1663 Bestätigung der weiblichen Erbfolge für das Haus Nienburg (Bl. 188), 1673 Benennung des Christian Philipp von Quernheim als Lehnsträger durch seine Vettern (Bl. 196), 1662 Vergleich des Christian Philipp von Quernheim mit dem Kanzler von Somnitz (Bl. 198), 1662 Belehnung des Johann Albrecht von Haxthausen mit Nienburg unter Zusicherung der weiblichen Erbfolge (Bl. 231), 1673 Abtretung seiner Ansprüche auf die Vogtei Huntebrock und den Zehnten zu Ennigloh seitens des Christian Philipp von Quernheim zu Sutholz an Clamor von dem Bussche (Bl. 265), 1677 - 1686 Belehnung des Johann Philipp von dem Bussche (Bl. 300), 1687 - 1688 Beschwerde des Georg Ludwig von Grapendorf nach dem Verkauf der Lehnhöfe Bolten und Wordemanns im Kirchspiel Melle, Bauerschaft Bakum, durch Christian von der Horst zu Milse (Bl. 335), 1690 Lehnfiskal . / . Obristlieutenant von Haxthausen zu Nienburg: Verwirkung des Lehens (Bl. 341), 1691 Friedrich Wilhelm von Quernheim . / . Obrist von Haxthausen wegen des Hauses Nienburg, Belehnung des Anton Arnd von Haxthausen nach dem Tode des Johann Albrecht von Haxthausen (Bl. 399), 1692 Verkauf des Caspelherren-Hofes an den Eigenhörigen durch Margareta Sophia Witwe von Haxthausen geb. von der Decken, Entlassung aus der Lehnsbindung (Bl. 429), 1693 Vergleich der Geschwister von Quernheim (Bl. 444), 1662 Vergleich des Johann Albrecht von Haxthausen und seiner Frau Juliana geb. von Steding mit Margareta Christine von Varendorp Witwe Meyers zu Enger über das Erbteil ihrer Mutter Anna Magdalena von Quernheim (Bl. 460), 1675, 1689 Beabsichtigter stückweiser Verkauf des Gutes Nienburg durch die Witwe von Haxthausen unter Aufhebung der Feudalität, verschiedene Einsprüche (Bl. 465), 1700 - 1702 Verkauf des ganzen Gutes Nienburg an Georg Christian Schmieder (Schmitt) (Bl. 574), 1704 Verkauf der Lehngüter (Zehnt zu Ennigloh) durch Clamor von dem Bussche, Domdechant, an Clamor Albert von dem Bussche zu Hünefeld und Streithorst (Bl. 590), 1706 Kapitalforderung des von Quernheim zur Harenburg (Bl. 635), 1708 Verkauf der Quernheim-Haxthausischen Güter an den Obristen de Vignoles (Bl. 639), 1708 Belehnung des Clamor Albert von dem Bussche (Bl. 643), 1714 Belehnung der Witwe des Clamor Albert von dem Bussche, Agnes Sophie geb. von Hammerstein (Bl. 660), 1722 Ablegung des Untertänigkeitseides seitens des Johann Friedrich von dem Bussche (Bl. 711), 1740
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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09.01.2026, 11:36 MEZ
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