Korrespondenz von Rudolf Meissner an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.219
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1914-1921
Bonn, den 19.10.1914: M. wird im Wintersemester nur eine Einführung ins Altnordische anbieten. Falls Pfannmüller im Winter nicht nach Bonn kommen sollte, müsste Enders möglichst eine "Einführung in die neuhochd. hist. Grammatik in Anlehnung an einen Text des 16. oder 17. Jh." durchführen.
Euskirchen, den 10.4.1915: Enders will sich freiwillig zum Kriegsdienst melden. M. werde ihm frühzeitig Bescheid sagen, wenn ein günstiger Moment gekommen sei.
Euskirchen, den 21.4.1915: M. teilt Enders mit, dass der richtige Zeitpunkt für die freiwillige Meldung gekommen sei.
Euskirchen, den 22.4.1915: Enders ist zum Militärdienst einberufen worden. "Ich glaube, dass Sie das bessere Los gezogen haben."
Euskirchen, den 24.9.1915: M. teilt Enders mit, dass es ihm gut gehe. "Hier ist alles beim Alten. Ziemlich sorgloses Dasein."
Bonn, den 29.9.1918: M. bedankt sich für Enders Karte. "In wenigen Tagen fangen wir an das Rad wieder zu drehen, in dieser Zeit wahrlich keine Freude."
Berchtesgaden, den 29.9.1921: M. hat Bühler geschrieben. Er halte es für sinnvoll, wenn Enders sein Vorgehen mit Frings abstimme.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
Euskirchen, den 10.4.1915: Enders will sich freiwillig zum Kriegsdienst melden. M. werde ihm frühzeitig Bescheid sagen, wenn ein günstiger Moment gekommen sei.
Euskirchen, den 21.4.1915: M. teilt Enders mit, dass der richtige Zeitpunkt für die freiwillige Meldung gekommen sei.
Euskirchen, den 22.4.1915: Enders ist zum Militärdienst einberufen worden. "Ich glaube, dass Sie das bessere Los gezogen haben."
Euskirchen, den 24.9.1915: M. teilt Enders mit, dass es ihm gut gehe. "Hier ist alles beim Alten. Ziemlich sorgloses Dasein."
Bonn, den 29.9.1918: M. bedankt sich für Enders Karte. "In wenigen Tagen fangen wir an das Rad wieder zu drehen, in dieser Zeit wahrlich keine Freude."
Berchtesgaden, den 29.9.1921: M. hat Bühler geschrieben. Er halte es für sinnvoll, wenn Enders sein Vorgehen mit Frings abstimme.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
10 eigenhändige Postkarten mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Euskirchen - Absendeort
Bonn - Absendeort
Berchtesgaden - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:58 MEZ