Bürgermeister und Rat sowie Gemeinde von Pfullendorf quittieren Andreas Ebinger von und zu der Burg, fürstenbergischem Rat und Obervogt zur Neuenhohenfels (=Hohenfels), den Empfang von 1200 fl rh Reichswährung als Kaufpreis für einen ablösbaren, zu St. Andreas fälligen Zins von 60 fl rh jährlich unter Verpfändung der Einkünfte der Stadt. Mit dem aufgenommenen Geld wurde Wein und Korn für die Spitalpfründner gekauft.
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Bürgermeister und Rat sowie Gemeinde von Pfullendorf quittieren Andreas Ebinger von und zu der Burg, fürstenbergischem Rat und Obervogt zur Neuenhohenfels (=Hohenfels), den Empfang von 1200 fl rh Reichswährung als Kaufpreis für einen ablösbaren, zu St. Andreas fälligen Zins von 60 fl rh jährlich unter Verpfändung der Einkünfte der Stadt. Mit dem aufgenommenen Geld wurde Wein und Korn für die Spitalpfründner gekauft.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 633
GLAK 7/734
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1589 November 24 (mentag vor Andreae deß hailigen apostels tag)
26 x 55,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament Einschnitte
Aussteller: Bürgermeister und Rat sowie Gemeinde von Pfullendorf
Empfänger: Andreas Ebinger von und zu der Burg, fürstenbergischer Rat und Obervogt zur Neuenhohenfels (=Hohenfels),
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Aussteller: Bürgermeister und Rat sowie Gemeinde von Pfullendorf
Empfänger: Andreas Ebinger von und zu der Burg, fürstenbergischer Rat und Obervogt zur Neuenhohenfels (=Hohenfels),
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Ebinger von der Burg, Andreas
Burg : Homberg, Deggenhausertal FN (?)
Hohenfels = Kalkofen, Hohenfels KN; Obervogt
Neuenhohenfels = Kalkofen : Hohenfels KN
Pfullendorf SIG; Bürgermeister und Rat
Pfullendorf SIG; Gemeinde
Pfullendorf SIG; Spital zum Hl. Geist
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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