Conrat von Ramstein, Ritter, Friderich Blick von Lichtenberg der ältere und Hans Marschalk von Waldeck zu Iben bekunden, daß sie mit Priorin und Konvent des Klosters Himmelskrone zu Hochheim vor Worms sich wegen des Erbes ihres + Schwagers Michel von Bickenbach, dessen nächste Erbin dessen eheliche Schwester Margareth von Bickenbach, Klosterjungfrau zu Hochheim ist, dahin vertragen, daß das Erbe an ihre Frauen und Kinder als Schwester Kinder fallen soll, wofür sie Priorin und Konvent wegen der Schwester Margarethe von Bickenbach 1500 Gulden geben sollen, für die sie eine Urkunde Graf Johanns von Nassau, Herr zu Breda über 2000 Gulden übergeben, auf die ihnen 500 Gulden herausgezahlt worden sind.
Vollständigen Titel anzeigen
Conrat von Ramstein, Ritter, Friderich Blick von Lichtenberg der ältere und Hans Marschalk von Waldeck zu Iben bekunden, daß sie mit Priorin und Konvent des Klosters Himmelskrone zu Hochheim vor Worms sich wegen des Erbes ihres + Schwagers Michel von Bickenbach, dessen nächste Erbin dessen eheliche Schwester Margareth von Bickenbach, Klosterjungfrau zu Hochheim ist, dahin vertragen, daß das Erbe an ihre Frauen und Kinder als Schwester Kinder fallen soll, wofür sie Priorin und Konvent wegen der Schwester Margarethe von Bickenbach 1500 Gulden geben sollen, für die sie eine Urkunde Graf Johanns von Nassau, Herr zu Breda über 2000 Gulden übergeben, auf die ihnen 500 Gulden herausgezahlt worden sind.
170 I, U 1654
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1451-1475 >> 1471
1471 August 26
Ausfertigung, Pergament, durch Einschnitte kassiert, Siegel ab
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff montag nechst nach sant Bartholomeustag des heyligen aposteln 1471
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller.
Abschrift 18. Jh. Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ