Friedr. Dolberg verkauft gegen eine Summe Geldes eine Jahrrente von 6 Malter Korn, halb Roggen und halb Gerste, an Else van Huisen, Materschen (=Mutter), und sämtliche Schwestern des Convents und Gotteshauses zu Rynehren und deren rechtl. Nachkommen. Als Pfand setzt er sein Haus gen. Delbergh, gelegen im Amt und Gericht von Unna, Kirchspiel zu Luneren und der Bauerschaft zu Nordluneren. Rückkauf gegen 200 oberländische rheinische Goldgulden vorbehalten. Zeugen: Ludw. Falckenoge; Peter to Rynheren; Herm. Heldt, Johans Sohn; Gerdt Wege.
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Friedr. Dolberg verkauft gegen eine Summe Geldes eine Jahrrente von 6 Malter Korn, halb Roggen und halb Gerste, an Else van Huisen, Materschen (=Mutter), und sämtliche Schwestern des Convents und Gotteshauses zu Rynehren und deren rechtl. Nachkommen. Als Pfand setzt er sein Haus gen. Delbergh, gelegen im Amt und Gericht von Unna, Kirchspiel zu Luneren und der Bauerschaft zu Nordluneren. Rückkauf gegen 200 oberländische rheinische Goldgulden vorbehalten. Zeugen: Ludw. Falckenoge; Peter to Rynheren; Herm. Heldt, Johans Sohn; Gerdt Wege.
U 194u, 1506
U 194u Gesamtarchiv von Romberg - Urkunden
Gesamtarchiv von Romberg - Urkunden >> 7. 1551 bis 1570
1557 Februar 22
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:33 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Romberg (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Romberg / Urkunden (Bestand)
- 7. 1551 bis 1570 (Gliederung)