Anwendung der Bestimmungen des II. Edikts von 1817 über die erzwungene Ablösbarkeit der gutsherrlichen Gefälle und Rechte sowie der Erb- und Falllehen
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 301 Bü 193
Gen. Lehengüter
CXXXI Fasc. 11
E 301 Fasz. 69
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 301 Justizministerium I
Justizministerium I >> 1. Generalakten >> 1.23 Lehengüter
1845-1848
Enthält u. a.: Gesuch mehrerer Gemeinden um Schutz gegen die Auflegung oder Erhöhung bestehender Grundabgaben von Seiten der Lehensherrschaften; Steigerung der Grundabgaben durch die Standesherrschaften Waldburg-Zeil-Wurzach und Waldburg-Zeil-Trauchburg; Surrogierung von mit dem Lehensverband belasteten Gütern; Reklamation des Grafen von Schaesberg-Thannheim wegen Verwandlung der Erb- und Falllehen in Zinsgüter; Bestellung einer Kommission zur Bearbeitung von Gesetzesentwürfen über die Ablösung gutsherrlicher Rechte und Gefälle; Entschädigung der Standesherren für das aufgehobene Obereigentum bei Erblehen; Gesuch des Grafen Gustav von Königsegg-Aulendorf um Verleihung von Schutz in dem durch die Deklaration vom 6. August 1828 festgestellten Rechtszustand seines Hauses sowie Beschwerde des Grafen in seiner Rechtssache gegen Joseph Michel aus Stephansreute wegen Eigentumsanspruchs an einem Hofgut
Darin:
1. Gesetzesentwurf über die Ablösung von Grundabgaben und die Verhältnisse bäuerlicher Güter vom 8. Februar 1848 (Abschrift)
2. Der Michel'sche Prozeß. Beilage zum "Deutschen Volksblatt" Nr. 175 vom 29. Juli 1856 (Druck)
3. Bericht der in Betreff der Grundlasten niedergesetzten Kommission über die Motionen des Abgeordneten von Saulgau und des Abgeordneten von Beihingen soweit solche Falllehen betreffen (Druck, 16 S.)
4. Bericht der Kommission für Beseitigung der Grundlasten über den Antrag des Abgeordneten Redwitz auf Ablösung der Grundlasten, insbesondere der Abgaben von vormaligen Erblehen und von Zinsgütern (Druck, 37 S.)
5. Antrag des Abgeordneten von Vaihingen, Redwitz, in Betreff der Ablösung der auf dem Grundeigentum lastenden Abgaben, insbesondere der Zehnten (Druck, 28 S.)
6. Bericht der Kommission für die Beseitigung der Privatgrundlasten über die Bitte der verschiedenen Grundholden im Oberamtsbezirk Ellwangen in Betreff des Vollzugs des II. Edikts vom 18. November 1807
7. Antrag des Abgeordneten Wiest, die Regierung um einen esetzesentwurf über den Allodifikations- und Ablösungsschillingsmaßstab von respektiven Falllehen und Gülten zu ersuchen, welche anderen Berechtigten als den oben Genannten und als den K. Kammern und öffentlichen Körperschaften gehören
8. Bericht der wegen der Grundlasten niedergesetzten Kommission über die Bitten mehrerer Gemeinden um ein Gesetz über die Allodifikation der Falllehen
9. Bericht der staatsrechtlichen Kommission über den Antrag des Abgeordneten von Saulgau auf Wahrung der verfassungsmäßigen Unabhängigkeit der Gerichte in den die Aufhebung der Erblehen berührenden Fällen
10. Bericht der Kommission über die Beseitigung der Grundlasten über die Bitte mehrerer Gemeinden im Oberamt Leutkirch um Verwendung bei der Regierung zum Zweck eines unverzüglichen und energischen Einschreitens gegen die Auflegung neuer Grundabgaben seitens der Lehensherrschaften
Darin:
1. Gesetzesentwurf über die Ablösung von Grundabgaben und die Verhältnisse bäuerlicher Güter vom 8. Februar 1848 (Abschrift)
2. Der Michel'sche Prozeß. Beilage zum "Deutschen Volksblatt" Nr. 175 vom 29. Juli 1856 (Druck)
3. Bericht der in Betreff der Grundlasten niedergesetzten Kommission über die Motionen des Abgeordneten von Saulgau und des Abgeordneten von Beihingen soweit solche Falllehen betreffen (Druck, 16 S.)
4. Bericht der Kommission für Beseitigung der Grundlasten über den Antrag des Abgeordneten Redwitz auf Ablösung der Grundlasten, insbesondere der Abgaben von vormaligen Erblehen und von Zinsgütern (Druck, 37 S.)
5. Antrag des Abgeordneten von Vaihingen, Redwitz, in Betreff der Ablösung der auf dem Grundeigentum lastenden Abgaben, insbesondere der Zehnten (Druck, 28 S.)
6. Bericht der Kommission für die Beseitigung der Privatgrundlasten über die Bitte der verschiedenen Grundholden im Oberamtsbezirk Ellwangen in Betreff des Vollzugs des II. Edikts vom 18. November 1807
7. Antrag des Abgeordneten Wiest, die Regierung um einen esetzesentwurf über den Allodifikations- und Ablösungsschillingsmaßstab von respektiven Falllehen und Gülten zu ersuchen, welche anderen Berechtigten als den oben Genannten und als den K. Kammern und öffentlichen Körperschaften gehören
8. Bericht der wegen der Grundlasten niedergesetzten Kommission über die Bitten mehrerer Gemeinden um ein Gesetz über die Allodifikation der Falllehen
9. Bericht der staatsrechtlichen Kommission über den Antrag des Abgeordneten von Saulgau auf Wahrung der verfassungsmäßigen Unabhängigkeit der Gerichte in den die Aufhebung der Erblehen berührenden Fällen
10. Bericht der Kommission über die Beseitigung der Grundlasten über die Bitte mehrerer Gemeinden im Oberamt Leutkirch um Verwendung bei der Regierung zum Zweck eines unverzüglichen und energischen Einschreitens gegen die Auflegung neuer Grundabgaben seitens der Lehensherrschaften
1 Bü (4 cm), Qu. 101-198 m. Beil.
Archivale
Königsegg-Aulendorf, Gustav von; Graf
Michel, Joseph
Redwitz, Jakob Friedrich Heinrich; Abgeordneter
Bad Saulgau SIG
Beihingen : Freiberg am Neckar LB
Ellwangen (Jagst) AA; Oberamt
Leutkirch im Allgäu RV; Oberamt
Stephansreute : Königseggwald RV
Vaihingen an der Enz LB
Waldburg-Zeil-Trauchburg; Standesherrschaft
Waldburg-Zeil-Wurzach; Standesherrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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