Auf Klage der Grafen Christoph Ludwig, Ludwig, Wolfgang Ernst und Johann Dietrich von Löwenstein-Wertheim, dass einige ihrer Vasallen Lehensgüter und Lehenspflichten entfremden, namentlich Hans Philipp Hund von Wenkheim, Albrecht Christoph und Wilhelm Christoph Voit von Rieneck, Wolf Konrad und Adam Julius Rüdt von Collenberg, Dietrich Landschad zu Üttingen, des Philipp Georg von Giebelstadt hinterlassene Söhne, die Schenken von Simau, die Faulhaber von Wächtersbach und alle des Geschlechts der Zobel, beauftragt Kaiser Matthias den Pfalzgrafen bei Rhein mit der Einrichtung einer kaiserlichen Kommission.
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Auf Klage der Grafen Christoph Ludwig, Ludwig, Wolfgang Ernst und Johann Dietrich von Löwenstein-Wertheim, dass einige ihrer Vasallen Lehensgüter und Lehenspflichten entfremden, namentlich Hans Philipp Hund von Wenkheim, Albrecht Christoph und Wilhelm Christoph Voit von Rieneck, Wolf Konrad und Adam Julius Rüdt von Collenberg, Dietrich Landschad zu Üttingen, des Philipp Georg von Giebelstadt hinterlassene Söhne, die Schenken von Simau, die Faulhaber von Wächtersbach und alle des Geschlechts der Zobel, beauftragt Kaiser Matthias den Pfalzgrafen bei Rhein mit der Einrichtung einer kaiserlichen Kommission.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101 Nr. 21/4
StAWt-G Rep. 21 I 12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101 Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA)
Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA) >> 5. 1600-1742
1614 September 25
40,5 x 57 cm (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Linz
Siegler: Kaiser Matthias
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, aufgedrückt
Vermerke: Dorsualvermerk
Siegler: Kaiser Matthias
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, aufgedrückt
Vermerke: Dorsualvermerk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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