Sebastianus- und Bonifatiusbruderschaft Werbach (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-V 15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Kreisarchiv Main-Tauber-Kreis >> Vereine, Parteien und Körperschaften
(1631-) 1661-1960
Überlieferungsgeschichte
Die Unterlagen der Sebastianus- und Bonifatiusbruderschaft Werbach wurden im August 2013 als Depositum im Kreisarchiv des Main-Tauber-Kreises hinterlegt.
Die Bruderschaft wurde nach der Überlieferung in der Pestzeit gegründet. Die kirchenrechtliche Bestätigung erfolgte am 10. November 1661 durch Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof von Mainz und Fürstbischof von Würzburg. Aufgaben der Bruderschaft sind bis heute die Feier des Sebastianusfestes, des Bonifatiusfestes und die Mitwirkung bei der Beerdigung von Bruderschaftsmitgliedern.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält das Bruderschaftsbuch (Mitgliederverzeichnis, mit chronikalischen Einträgen), einen Rechnungsband sowie den Stiftungsbrief.
Einleitung: Die älteren Unterlagen der Sebastianus- und Bonifatiusbruderschaft Werbach wurden im August 2013 als Depositum im Kreisarchiv hinterlegt. Die Bruderschaft wurde nach der Überlieferung in der Pestzeit gegründet. Die kirchenrechtliche Bestätigung erfolgte am 10. November 1661 durch Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof von Mainz und Fürstbischof von Würzburg. Aufgaben der Bruderschaft sind bis heute die Feier des Sebastianusfestes, des Bonifatiusfestes und die Mitwirkung bei der Beerdigung von Bruderschaftsmitgliedern. Der Bestand im Umfang von 0,10 lfd.m enthält das älteste Bruderschaftsbuch, einen Rechnungsband sowie den Stiftungsbrief. Die Geschichte der Bruderschaft ist in dem von Wolfgang Spinner zusammengestellten und von der Bruderschaft herausgegebenen Buch "Bruderschaft des Heiligen Sebastianus und Bonifatius" dokumentiert, welches den Zeitraum bis 1994 abdeckt. Das Werk ist unter der Signatur O Wer 5 in der Bibliothek des Kreisarchivs einsehbar. Wertheim-Bronnbach, August 2013 Claudia Wieland
Die Unterlagen der Sebastianus- und Bonifatiusbruderschaft Werbach wurden im August 2013 als Depositum im Kreisarchiv des Main-Tauber-Kreises hinterlegt.
Die Bruderschaft wurde nach der Überlieferung in der Pestzeit gegründet. Die kirchenrechtliche Bestätigung erfolgte am 10. November 1661 durch Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof von Mainz und Fürstbischof von Würzburg. Aufgaben der Bruderschaft sind bis heute die Feier des Sebastianusfestes, des Bonifatiusfestes und die Mitwirkung bei der Beerdigung von Bruderschaftsmitgliedern.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält das Bruderschaftsbuch (Mitgliederverzeichnis, mit chronikalischen Einträgen), einen Rechnungsband sowie den Stiftungsbrief.
Einleitung: Die älteren Unterlagen der Sebastianus- und Bonifatiusbruderschaft Werbach wurden im August 2013 als Depositum im Kreisarchiv hinterlegt. Die Bruderschaft wurde nach der Überlieferung in der Pestzeit gegründet. Die kirchenrechtliche Bestätigung erfolgte am 10. November 1661 durch Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof von Mainz und Fürstbischof von Würzburg. Aufgaben der Bruderschaft sind bis heute die Feier des Sebastianusfestes, des Bonifatiusfestes und die Mitwirkung bei der Beerdigung von Bruderschaftsmitgliedern. Der Bestand im Umfang von 0,10 lfd.m enthält das älteste Bruderschaftsbuch, einen Rechnungsband sowie den Stiftungsbrief. Die Geschichte der Bruderschaft ist in dem von Wolfgang Spinner zusammengestellten und von der Bruderschaft herausgegebenen Buch "Bruderschaft des Heiligen Sebastianus und Bonifatius" dokumentiert, welches den Zeitraum bis 1994 abdeckt. Das Werk ist unter der Signatur O Wer 5 in der Bibliothek des Kreisarchivs einsehbar. Wertheim-Bronnbach, August 2013 Claudia Wieland
Bestand
Bruderschaft des Heiligen Sebastianus und Bonifatius, Hrsg.: Sebastianusbruderschaft Werbach , Werbach [1996]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ