Vor dem Notar setzen die Knappen Geldolf Herr zu Hüls (dominus dominii in Hulse) als Protektor ein und die Mater Katharina then Huysen samt ihrem Konvent der devotschen dritter Regel des hl. Franciscus zu Hüls (dessen Professen, 17 an der Zahl, namentlich aufgezählt sind: Bela Kruselers, Christina Heillwichs, Katharina Everards, Bela Everardi, Hilla Heyme, Katharina aver den Weck, Adelheid van Gusteren, Helena up den Byssen, Sophia de Rade, Baetra von Venlo, Fritza von Besell, Maria von Oberwesel, Katharina Bertes, Gertrud von Lüdenscheid, Agnes von Crefelt, Druda des Halfens, Hilla uppen Boegel) andererseits das Statut fest für den Konvent, laut welchem alle von einer Schwester zur Zeit ihres Profess eingebrachten beweglichen und unbeweglichen Güter dem Kloster erblich verliehen und keine Konvetualin, die wegen fleischlichen Vergehens ausgestoßen wird oder unerlaubter Weise das Kloster verläßt, irgendetwas von ihren früheren Besitztümern zu sich nehmen oder zu Ansprüchen befugt sein soll. Wenn das Kloster durch Pestilenz, Krieg und sonstige Unglücksfälle seiner Insassen beraubt wird, hat der zeitige Herr zu Hüls, fundierend für dessen Geschlechtsgenossen besondere Memorien gefeiert werden müssen und die Güter der Korporation unter seiner Obhut und Verwaltung, bis zur Übergabe des Klosters an neue Konventualinnen des gleichen Ordens, zu nehmen; auch ist bei jeder Aufnahme von Professen ein Armer zum Mahl zuzuziehen und mit Speis und Trank zu erquicken. Zeugen: Constantin Hzeck, Priester von Hüls /Hulse), Bruder Geldorfs, Petrus de Via, Tideman Hermanni von Lüdenscheid, Kleriker; Notar: Heinrich de Via