Wenze von Gnadenthal verkauft mit seinen Kindern aus deren mütterlichem Erbe zu Gnadenthal der Katharina genannt Brendel, Nonne im Kloster Gnadenthal, für 5 Mark Pfennig guter, gängiger Währung, 3 Heller für den Pfennig gerechnet, die diese ihnen bezahlt hat, 1/2 Malter Korngülte Limburger Maß, die sie zwischen dem 15. August und 8. September, wie bei allen Pächten und Korngülten üblich, auf Lebenszeit der Nonne und nach deren Tod in das gemeine Seelgerät des Konvents entrichten sollen. Zum Unterpfand setzen sie 1 Sadel an dem Selterser Pfad unter der Straße; 1/2 Morgen auf der Anwende in dem 'Humese'; 1 Sadel etwas aufwärts; einen Anwender auf dem Camberger Graben; gegenüber an dem Camberger Wege 1 1/2 Sadel und 1 Sadel an dem Bechtheimer Weg. - Siegel des Ritters Richwin von Bubenheim.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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