Stadt Ahlen (Dep.) / Urkunden (Bestand)
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B 301u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) >> 1.2.1. Fürstbistum Münster >> 1.2.1.5. Städte, Wigbolde, Gilden, Zünfte >> Stadt Ahlen (Dep.)
1281-1798
Bestandsgeschichte: (Kreis Warendorf); 1224 erstmals als Stadt erwähnt.
Form und Inhalt: Stadt Ahlen, Kreis Warendorf; 1224 erstmals Erwähnung als Stadt, um 1285 Gründung der "Neuen Pfarre" (St. Marien) neben der "Alten Pfarre" (St. Bartholomäus).
In vorliegendem Repertorium sind die von der Stadt Ahlen im Landesarchiv NRW Abt. Westfalen deponierten Urkunden verzeichnet. Diejenigen Urkunden, welche dem Landesarchiv gehören und sich auf die Stadt Ahlen beziehen waren mit den deponierten Urkunden in dem diesem Findbuch zugrundeliegenden handschriftlichen Repertorium zusammengearbeitet und durch das in der dritten Spalte eingefügte Wort deposit. genau als Eigentum der Stadt gekennzeichnet. Die auf die Stadt Ahlen bezüglichen Urkunden, die bisher unter "Stadt Ahlen" lagen und nicht zum Depositum gehören, wurden von Wilhelm Kohl 1959 wieder provenienzgemäß aufgeteilt. Der Verbleib ist über die gesamtmünsteraner Konkordanz zu ermitteln. Der größte Teil entstammte dem fürstlich münsterischen Landesarchiv 367, ein kleinerer Teil war Gerichtsakten entnommen, wieder andere gehörten zum domkapitularischen Archiv samt Domkellnerei oder waren Wechselbriefe aus geistlichen Archiven.
Das vorliegende Findbuch A 181 I "Stadt Ahlen (Dep.) - Urkunden" wurde im Jahre 2008 von Martina Schroers mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben. Unterzeichneter hat eine Autopsie unternommen, einige Fehldatierungen korrigiert und Altsignaturen für die Entnahmestücke in zahlreichen Münsteraner Urkundenbeständen ermittelt.
Dabei hat sich herausgestellt, dass folgende Urkunden, die im alten handschriftlichen Aktenfindbuch subsummiert und mit Regest vertreten waren, zwar bei der Revision vom September 1906 noch vorhanden waren, jetzt aber - zumindest im Bestand Stadt Ahlen - nicht mehr ermittelbar sind:
Kasten I A 17 g (1551 Febr. 4)
Kasten I G 11 c (1657 April 3)
Kasten I G 11 e (1644)
Kasten I G 17 e (1705)
Kasten I I 1 d (1722)
Kasten I I 9 b (ohne Jahr)
Kasten I I 9 d (1548 Sept. 18)
Kasten I M 10 b (1523 April)
Kasten IV F 8 (1627 Febr. 18)
Ergänzungsüberlieferung im LAV NRW W:
Statuten, Rechnungen, Privilegien in Msc. und Altertumsverein, Abt. Münster-Msc. Vgl. auch die Kindlingersche Sammlung (Msc. II).
Literatur:
··Wilhelm Kohl, Die Urkunden des Stadtarchivs und des Klosters Maria Rosa in Ahlen (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Ahlen 1), Ahlen 1966.
·Anna-Luise Kohl, Bürgerbuch und Protokollbücher der Stadt Ahlen (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Ahlen 3), Ahlen 1970.
·Wilhelm Kohl, Urkunden und Regesten zur Geschichte der Pfarrkirchen der Stadt Ahlen (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Ahlen 5), Ahlen 1976.
·Inventar des Stadtarchivs Ahlen Bestand B 1800-1925, bearb. von Siegfried Schmieder, Warendorf 1979.
·Inventar des Stadtarchivs Ahlen Bestand C 1920-1968 und des Amtsarchivs Ahlen 1920-1969, bearb. von Siegfried Schmieder, Warendorf 1986.
Bestell- und Zitierweise:
Stadt Ahlen (Dep.) - Urkunden Nr.
Münster, den 14. Dezember 2011
Dr. Thomas Reich
Form und Inhalt: Stadt Ahlen, Kreis Warendorf; 1224 erstmals Erwähnung als Stadt, um 1285 Gründung der "Neuen Pfarre" (St. Marien) neben der "Alten Pfarre" (St. Bartholomäus).
In vorliegendem Repertorium sind die von der Stadt Ahlen im Landesarchiv NRW Abt. Westfalen deponierten Urkunden verzeichnet. Diejenigen Urkunden, welche dem Landesarchiv gehören und sich auf die Stadt Ahlen beziehen waren mit den deponierten Urkunden in dem diesem Findbuch zugrundeliegenden handschriftlichen Repertorium zusammengearbeitet und durch das in der dritten Spalte eingefügte Wort deposit. genau als Eigentum der Stadt gekennzeichnet. Die auf die Stadt Ahlen bezüglichen Urkunden, die bisher unter "Stadt Ahlen" lagen und nicht zum Depositum gehören, wurden von Wilhelm Kohl 1959 wieder provenienzgemäß aufgeteilt. Der Verbleib ist über die gesamtmünsteraner Konkordanz zu ermitteln. Der größte Teil entstammte dem fürstlich münsterischen Landesarchiv 367, ein kleinerer Teil war Gerichtsakten entnommen, wieder andere gehörten zum domkapitularischen Archiv samt Domkellnerei oder waren Wechselbriefe aus geistlichen Archiven.
Das vorliegende Findbuch A 181 I "Stadt Ahlen (Dep.) - Urkunden" wurde im Jahre 2008 von Martina Schroers mit dem Verzeichnungsprogramm VERA abgeschrieben. Unterzeichneter hat eine Autopsie unternommen, einige Fehldatierungen korrigiert und Altsignaturen für die Entnahmestücke in zahlreichen Münsteraner Urkundenbeständen ermittelt.
Dabei hat sich herausgestellt, dass folgende Urkunden, die im alten handschriftlichen Aktenfindbuch subsummiert und mit Regest vertreten waren, zwar bei der Revision vom September 1906 noch vorhanden waren, jetzt aber - zumindest im Bestand Stadt Ahlen - nicht mehr ermittelbar sind:
Kasten I A 17 g (1551 Febr. 4)
Kasten I G 11 c (1657 April 3)
Kasten I G 11 e (1644)
Kasten I G 17 e (1705)
Kasten I I 1 d (1722)
Kasten I I 9 b (ohne Jahr)
Kasten I I 9 d (1548 Sept. 18)
Kasten I M 10 b (1523 April)
Kasten IV F 8 (1627 Febr. 18)
Ergänzungsüberlieferung im LAV NRW W:
Statuten, Rechnungen, Privilegien in Msc. und Altertumsverein, Abt. Münster-Msc. Vgl. auch die Kindlingersche Sammlung (Msc. II).
Literatur:
··Wilhelm Kohl, Die Urkunden des Stadtarchivs und des Klosters Maria Rosa in Ahlen (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Ahlen 1), Ahlen 1966.
·Anna-Luise Kohl, Bürgerbuch und Protokollbücher der Stadt Ahlen (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Ahlen 3), Ahlen 1970.
·Wilhelm Kohl, Urkunden und Regesten zur Geschichte der Pfarrkirchen der Stadt Ahlen (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Ahlen 5), Ahlen 1976.
·Inventar des Stadtarchivs Ahlen Bestand B 1800-1925, bearb. von Siegfried Schmieder, Warendorf 1979.
·Inventar des Stadtarchivs Ahlen Bestand C 1920-1968 und des Amtsarchivs Ahlen 1920-1969, bearb. von Siegfried Schmieder, Warendorf 1986.
Bestell- und Zitierweise:
Stadt Ahlen (Dep.) - Urkunden Nr.
Münster, den 14. Dezember 2011
Dr. Thomas Reich
420 Urkunden.
Bestand
German
Wilhelm Kohl, Die Urkunden des Stadtarchivs und des Klosters Maria Rosa in Ahlen, Ahlen 1966; Anna-Luise Kohl, Bürgerbuch und Protokollbücher der Stadt Ahlen, Ahlen 1970; Wilhelm Kohl, Urkunden und Regesten zur Geschichte der Pfarrkirchen der Stadt Ahlen, Ahlen 1976; Inventar des Stadtarchivs Ahlen Bestand B 1800-1925, bearb. von Siegfried Schmieder, Warendorf 1979; Inventar des Stadtarchivs Ahlen Bestand C 1920-1968 und des Amtsarchivs Ahlen 1920-1969, bearb. von Siegfried Schmieder, Warendorf 1986.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.5. Städte, Wigbolde, Gilden, Zünfte (Tektonik)
- Stadt Ahlen (Dep.) (Tektonik)
- Stadt Ahlen (Dep.) / Urkunden (Bestand)