Angelegenheiten der Lamberti-Pfarre: Testamentarische Verfügung zugunsten St. Lamberti
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A-RatsA, Aa XIII Nr. 68
A XIII Nr. 34
A-RatsA Ratsarchiv (bis 1802)
Ratsarchiv (bis 1802) >> 13 Kultus-, Kirchen- und Schulsachen (A XIII) >> 13.31 Kultusabteilung (Aa XIII - erfasst durch Karl Utsch)
1. Juni 1761
Enthält: 1761 Juni 1 l68 Der Ratsherr Johann Henrich Föcking bestimmt letztwillig u. a.: Das ihm aus der Erbschaft Loeper angefallene Kapital van 400 Rtlr, das beim Gruthause angelegt ist, erhält mit den Zinsrückständen seine geistliche Tochter Katharina Gertrud. Von den Zinsen zu 16 Rtlr soll sie jährlich in Lamberti für Vater, Mutter und Kinder 12 Seelenmessen lesen lassen, jede zu 7 Sch., machen 3 Rtlr. Dann soll sie unter Bettlägerige und Hausarme 4 Rtlr verteilen, ebensoviel in den Klingelbeutel von Lamberti tun. Ferner sollen 3 Rtlr an die Patres der strikten Observanz für 12 Seelenmessen zugunsten derselben Familie geschickt werden. Den Rest der Zinsen behält diese Tochter für sich, nach ihrem Absterben sein Schwiegersohn Herr Prokurator Schweling für dieselben Anordnungen, nach dessen Tode der jeweilige Pastor von Lamberti. Beglaubigter Auszug des Notars Martin Ludowich Rengeling vom 8. Januar 1793, mit Signet
Archivale
Edition: Karl Utsch: Kultusabteilung des Stadtarchivs Münster, Münster 1937, S. 62.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ
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