München
Vollständigen Titel anzeigen
MKr, BayHStA, MKr 16093
MKr Kriegsministerium
Kriegsministerium >> Kriegsministerium >> Spätere Abgaben >> Fiskalat
1918 - 1919
Enthält: 9. Max Winter, Juwelier, Geschäftsplünderung am 7./ 8. November 1918, 10. Münchner Keksfabrik Feurich, Plünderung am 8. November 1918 durch eindringende Soldaten, 11. Karl Backmund, Büchsenmacher, Geschäftsplünderung am 7./ 8. November 1918, 12. Leonhard Anwander, Verlust seines Fahrrades, 13. Jakobine Gebert, Büchsenmacherswitwe, 14. 7 Prozesse der Versicherungsgesellschaft "Agrippina", Gräfin Courten, Cafe Trautwein, Cafe Prinzeß, Baronin von Steffens, Gebrüder Schwarz, Nathan Adler, Kaufhaus Klein,: Plünderung, Beschädigung, Beschlagnahme von Pferden. 15. Anna Mohr, Säge- und Stadtmühlbesitzerswitwe in Babenhausen. Tötung des Gatten Simon Mohr auf dem Hauptbahnhof in München am 18./ 19. Dez. 1918 bei einer Säuberungsaktion gegen die Spartakisten. 16. Rosa Edinger, Architektenswitwe, Tötung des Gatten Otto Edinger bei einer Schießerei am Promenadeplatz am 7. Januar 1919. 17. Rittmeister Wallner im Bamber, Verlust eines Gewehres bei der Plünderung des Waffengeschäftes Miller und Greiß (siehe Nr. 16092 = München Bd. 10, Nr. 8) 18. Bank für Handel und Industrie, Beschädigung und Plünderung des Gebäudes am 21./ 22. Februar 1919, 19. Ludwig Schuster, Hausbesitzer, Beschädigung seines Hauses durch Schüsse am 1./2. Mai 1919, 20. August Sexauer, Besitzer der Gaststätte "Orient": Sachschaden, 21. Scherer/ Sonneenthal, Verlust einer Büchse im Waffengeschäft Miller und Greiß, 22. Marie Hauser, Dienstmädchen, Verletzung durch Granatsplitter am 2. Mai 1919, 23. Streitverkündung in Sachen Federl, Valentin, Schaicher, Ampler, Bieringer, Seidl, erlittene Schußverletzungen bei Unruhen am Bahnhofsplatz am 10.1.1919, 24. Kaufhaus Hermann Tietz, Beschädigung durch Schießereien am 10./11. Jan. 1919, am 13./14. April 1919, am 1/2. Mai 1919, (weitere Akten über München siehe im Nachtrag Nr. 16652 und 16653)
Kriegsministerium
Amtsbücher / Akten
ger
Band im Findbuch: 11
Medium: A = Analoges Archivalie
Medium: A = Analoges Archivalie
(Nicht von Hofmaier erfasst)
Winter, Max, Juwelier
Backmund, Karl, Büchsenmacher
Anwander, Leonhard
Gebert, Jakobine, Büchsenmacherswitwe
Courten, Gräfin von
Steffens, Baronin von
Adler, Nathan
Mohr, Anna, Sägemühlbesitzerswitwe
Mohr, Simon, Sägemühlbesitzer
Edinger, Rosa, Witwe
Edinger, Otto, Architekt
Wallner, Rittmeister
Schuster, Ludwig
Sexauer, August, Besitzer der Gaststätte "Orient"
Hauser, Marie, Dienstmädchen
München, Revolution 1918
München, Revolution 1919
München, Keksfabrik Feurich
München, Café Trautwein
München, Café Prinzeß
München, Kaufhaus Klein
München, Bank für Handel und Industrie
München, Kaufhaus Hermann Tietz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 4 Abteilung IV: Kriegsarchiv (Tektonik)
- 4.2 Militärbehörden (Tektonik)
- 4.2.1 Ministerium (Tektonik)
- 2.1.1 Kriegsministerium (Tektonik)
- Kriegsministerium (Bestand)
- Kriegsministerium (Gliederung)
- Spätere Abgaben (Gliederung)
- Fiskalat (Gliederung)