Heitgin von Miele (Mile), Statthalter und Hauskomtur, und die Brüder des Deutschen Ordens zu Koblenz verkaufen den nachgenannten Personen aus Nordheim die Wiesen des Ordens, genannt die Vierzig Morgen, die neben der "Schuerhorst", der "Wessellwiese" und am alten Rhein bei Rohrheim liegen und die zu der Komturei zu Ibersheim (Ubersheim) im Wormser Bistum gehören, für freies, lediges Eigen. Der Verkauf geschieht um 200 Gulden, die an barem Gold empfangen wurden, sodass die Käufer solche Wiesen nach ländlichem Recht und Gewohnheit nutzen können. Die Verkäufer behalten sich oder ihren Nachkommen allerdings die Lösung der Wiesen um 200 rheinische Gulden nach Wormser Währung vor. Nach einer solchen Zahlung sind die Wiesen mit Besserung, Zugehör und diesem Brief zwischen St. Martin [= 11.11.] und St. Peter ad cathedra [= 22.2.] zu lösen. Als Käufer werden genannt: Peter Wetzel, Schultheiß zu Nordheim, Jost Bonn, Kunz Bickelein, Claes Baringer, Adam Bickerlin, Peter Kesel, Jockel Vorwort, Kech Leschen, Kunz Kyme und Lorenz Kiesel. Als Zeugen sind zugegen: Reinhard Dude, Deutschordensbruder und Prokurator zu Ibersheim; Henchin von Monster, Stadtknecht zu Worms; Clesgin Metzer von Hanau.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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