Stiftungen Grotegese (Bestand)
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C-Stift-Grotegese
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Archive der Stadt Münster >> Archive der fürstbischöflichen Zeit >> Stiftungsarchiv
Laufzeit: 1481-1821 Inhalt: Es handelt sich um zwei Stiftungen des Prokurators am geistlichen Hofgericht Johann Grotegese des Älteren. Die Stiftung des Armenhauses im Jahr 1587 für vier, später fünf Frauen wurde 1823 vom "Großen Armenhaus" übernommen. Die Stiftung "Grotegese-Burschen" oder "Fundation für arme Handwerkskinder" aus dem Jahr 1606 war dagegen ein Stipendienfonds für Handwerkerlehrlinge. Sie wurde 1809 dem Wohltätigkeitsbüro zugeordnet und 1819 mit der Stiftung Icking zum "Stipendienfonds für Handwerker" zusammengeführt. 11 Urkunden (1481-1697) Rentverschreibungen (1481-1697); Kaufvertrag (1571); Stiftung Armenhaus (1587); Schenkung (1596); Stiftung Grotegese-Burschen (1606); 8 Akteneinheiten (1588-1821) Rentenablösungen, Obligationsübertragungen, Legate (1588-1817); Jahresrechnungen der Stiftungen (1775-1821); Rechtsstreitigkeiten (1667-1778); Freibrief für Kentrup/Handorf (1689); Läuter der Aegidii-Kirche (1805). Umfang: 19 Einheiten (4 Kartons), Handschriftliches Verzeichnis, erstellt von Josef Ketteler (nur Urkunden); Findbuch Stiftungen Grotegese, Zitierung: StdAMs, Stiftungsarchiv, Stiftungen Grotegese Literatur: Hellenbroich, Heinrich, Die Armen-Stiftungen der Stadt Münster i.W., Münster 1900, S. 39-45.
Vorwort: Lage: am Graben zwischen dem Aegidii- und dem Ludgeritor (Schützenstraße) Gründungsjahr: 1587Stifter: Johan Grotegese und seine Ehefrau AnnaZweck: Beherbergung von bis zu fünf FrauenTräger: Familie Grotegese / Kirchspiel AegidiiVerwaltung: Familie Grotegese / Provisoren der AegidiikircheVeränderungen: 1823 Übernahme durch das Große Armenhaus
Vorwort: Lage: am Graben zwischen dem Aegidii- und dem Ludgeritor (Schützenstraße) Gründungsjahr: 1587Stifter: Johan Grotegese und seine Ehefrau AnnaZweck: Beherbergung von bis zu fünf FrauenTräger: Familie Grotegese / Kirchspiel AegidiiVerwaltung: Familie Grotegese / Provisoren der AegidiikircheVeränderungen: 1823 Übernahme durch das Große Armenhaus
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ