Aus der Sammelmappe: "Unterlagen Seesenheim - Pauly": Unterlagen zum Kriegsverbrecherprozess in Sachen Otto Ernst Pauly
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E 10/128 Nr. 24
E 10/128 NL Rudolf Loytved-Hardegg
NL Rudolf Loytved-Hardegg
1945 - 1954
Enthält:
Anklageschrift des Gerichts der Militärregierung (Military Government Court, Charge Sheet), Angeklagte: Otto (Ernst) Pauly und Hans Schneider; Anklage: Verletzung der Gesetze und Gebräuche des Krieges durch mutmaßliche Tötung bzw. Beihilfe zur Tötung eines unbewaffneten amerikanischen Kriegsgefangenen im Januar 1945 (Pauly soll den Befehl zur Erschießung erteilt und Schneider diese ausgeführt haben)
aus den Prozessakten: Aussagen zum Tathergang von: Hans Völkl (in Abwesenheit), Otto Pauly, Dr. Rolf Eden, Dr. N Lohwasser, Hans Schneider (darin wird auch Rudolf Loytved-Hardegg erwähnt, von Pauly ent- und von Schneider belastet); enthält auch deutsche Übersetzung des in dem Auszug der Prozessakten enthaltenen englischen Textes
Urteilsbegründung des Schuldspruches für Otto Pauly (Case 11-511, 6. Mai 1949)
Einlieferungsbefehl für Otto Pauly in die Strafanstalt Landsberg am Lech (verurteilt zu lebenslanger Freiheitsstrafe)
zwei Schreiben vom U.S.-amerikanischen Staatsanwalt des Kriegsverbrechertribunals an Otty Pauly (u.a. Empfangsbestätigung des Gnadengesuches)
Revisionsbeschwerde des Otto Pauly mit einer Anlage (eidesstattliche beglaubigte Erklärung des Zeugen Sanitätsfeldwebel Karl Luzner, darin auch handschriftliche Eintragungen)
Gesuch der Akademischen Verbindung Prisia in Kiel um Begnadigung des Stabsarztes Otto Ernst Pauly (Kiel 1950, darin auch handschriftliche Eintragungen)
(entlastende) Aussage von Rudolf Loytved-Hardegg zur Person Otto Paulys 1954, enthält auch Entwurf
Zeugenladung des Amtsgerichts Nürnberg (Rudolf L.-H.), 1954
Brief von Rudolf L.-H. an Ronnie N (1954)
Briefwechsel zwischen Rudolf L.-H. und Otto Pauly (1952-1954)
Bericht an Rudolf L.-H. über die Bundesleitung der Fallschirmjäger in Königsstein, Taunus (1954)
Briefe und Postkarten an Otto Pauly von: Bund ehem. Deutscher Fallschirmjäger, Fallschirmjäger-Hilfswerk e. V. (Ilse Eitle, 1954); N Bachmann
Briefe an Rudolf L.-H. von: Pastor Walter Wlawatz (Bederkesa, 1953); Bund ehem. Deutscher Fallschirmjäger, Fallschirmjäger-Hilfswerk e. V. (Hamburg, 1953); Bundeskanzleramt (Bonn, 1953); Dr. Georg Froeschmann, Rechtsanwalt (Nürnberg, 1953); A. Heusinger (Bonn, 1953); Peter Richter (1951, mit Antwortschreiben), Albert Landerer (Gippingen 1951); M. Reitter (Bruckmühl. 1951); Horst-Georg Fessler, Grenzjägerkommissar, Grenzpolizeiposten Kufstein über Grenzpolizeistelle Kiefersfelden (Kufstein, 1951, mit Antworstschreiben); Michael Balk (Nürnberg, 1951); Elisabeth Sprengel (Westerland, 1951); Fallschirmjäger-Suchdienst (1950)
Schreiben von Rudolf L.-H. an: den Fallschirmjäger-Suchdienst (1953); Oberst a. D. N von Bonin, Bonn (1953)
"Fallschirmjäger-Suchdienst, Suchdienstleitung Hamburg, Suchliste Nr. 1"
Bericht: Peter Richter, "General Erdmann und seine 'Siebente'"
Bericht: "Aufklärungserfolg im Fall Seesenheim"
Eidesstattliche Versicherung von Rudolf L.-H. (1951)
"Die grünen Teufel", April 1951
gesammelte Zeitungsausschnitte zum Fall Seesenheim (in Briefcouvert)
Bericht zum Fall Seesenheim
Stellungnahme (Abdruck) von Michael Balk, Betreff Suchdienst
Schreiben von: Headquarters European Command, Office of the Judge Advocate, an: Elisabeth Sprengel
Zettel "Suchdienst"
Schreiben von Elisabeth Sprengel an die Kriegsgefangenenzentrale in Berlin Waidmannslust (1950) und an Karl Luzner (1950)
Eidesstattliche Erklärung (Abschrift) von Wilhelm Pfaff (Frankenberg/Eder, 1948)
Eidesstattliche Versicherung (Abschrift) von Willy Langendorf (Hofheim/Ts., 1948)
in Umschlag: zwei Schreiben von Friedrich Pauly, Regierungsdriektion i. R. an Rudolf L.-H. (Schleswig, 1948); zwei Schreiben von Otto-Ernst Pauly am Karl Luzner (1947); Schreiben von Otto Ernst Pauly an Rudolf L.-H.; Schreiben an das Obermilitärgericht Zürich (1948, Entwurf?)
Enthält auch:
Postkarte von Familie Windsheimer an Familie Loytved-Hardegg
"Fallschirmjäger-Suchdienst - Suchdienstleitung Münster i. Westf., Suchliste Nr. 1/53"
"Der deutsche Fallschirmjäger. Zum neuen Jahr", Nr. 1/53 (an Rudolf Loytved-Hardegg adressiert)
"Die grünen Teufel", April 1951
Anklageschrift des Gerichts der Militärregierung (Military Government Court, Charge Sheet), Angeklagte: Otto (Ernst) Pauly und Hans Schneider; Anklage: Verletzung der Gesetze und Gebräuche des Krieges durch mutmaßliche Tötung bzw. Beihilfe zur Tötung eines unbewaffneten amerikanischen Kriegsgefangenen im Januar 1945 (Pauly soll den Befehl zur Erschießung erteilt und Schneider diese ausgeführt haben)
aus den Prozessakten: Aussagen zum Tathergang von: Hans Völkl (in Abwesenheit), Otto Pauly, Dr. Rolf Eden, Dr. N Lohwasser, Hans Schneider (darin wird auch Rudolf Loytved-Hardegg erwähnt, von Pauly ent- und von Schneider belastet); enthält auch deutsche Übersetzung des in dem Auszug der Prozessakten enthaltenen englischen Textes
Urteilsbegründung des Schuldspruches für Otto Pauly (Case 11-511, 6. Mai 1949)
Einlieferungsbefehl für Otto Pauly in die Strafanstalt Landsberg am Lech (verurteilt zu lebenslanger Freiheitsstrafe)
zwei Schreiben vom U.S.-amerikanischen Staatsanwalt des Kriegsverbrechertribunals an Otty Pauly (u.a. Empfangsbestätigung des Gnadengesuches)
Revisionsbeschwerde des Otto Pauly mit einer Anlage (eidesstattliche beglaubigte Erklärung des Zeugen Sanitätsfeldwebel Karl Luzner, darin auch handschriftliche Eintragungen)
Gesuch der Akademischen Verbindung Prisia in Kiel um Begnadigung des Stabsarztes Otto Ernst Pauly (Kiel 1950, darin auch handschriftliche Eintragungen)
(entlastende) Aussage von Rudolf Loytved-Hardegg zur Person Otto Paulys 1954, enthält auch Entwurf
Zeugenladung des Amtsgerichts Nürnberg (Rudolf L.-H.), 1954
Brief von Rudolf L.-H. an Ronnie N (1954)
Briefwechsel zwischen Rudolf L.-H. und Otto Pauly (1952-1954)
Bericht an Rudolf L.-H. über die Bundesleitung der Fallschirmjäger in Königsstein, Taunus (1954)
Briefe und Postkarten an Otto Pauly von: Bund ehem. Deutscher Fallschirmjäger, Fallschirmjäger-Hilfswerk e. V. (Ilse Eitle, 1954); N Bachmann
Briefe an Rudolf L.-H. von: Pastor Walter Wlawatz (Bederkesa, 1953); Bund ehem. Deutscher Fallschirmjäger, Fallschirmjäger-Hilfswerk e. V. (Hamburg, 1953); Bundeskanzleramt (Bonn, 1953); Dr. Georg Froeschmann, Rechtsanwalt (Nürnberg, 1953); A. Heusinger (Bonn, 1953); Peter Richter (1951, mit Antwortschreiben), Albert Landerer (Gippingen 1951); M. Reitter (Bruckmühl. 1951); Horst-Georg Fessler, Grenzjägerkommissar, Grenzpolizeiposten Kufstein über Grenzpolizeistelle Kiefersfelden (Kufstein, 1951, mit Antworstschreiben); Michael Balk (Nürnberg, 1951); Elisabeth Sprengel (Westerland, 1951); Fallschirmjäger-Suchdienst (1950)
Schreiben von Rudolf L.-H. an: den Fallschirmjäger-Suchdienst (1953); Oberst a. D. N von Bonin, Bonn (1953)
"Fallschirmjäger-Suchdienst, Suchdienstleitung Hamburg, Suchliste Nr. 1"
Bericht: Peter Richter, "General Erdmann und seine 'Siebente'"
Bericht: "Aufklärungserfolg im Fall Seesenheim"
Eidesstattliche Versicherung von Rudolf L.-H. (1951)
"Die grünen Teufel", April 1951
gesammelte Zeitungsausschnitte zum Fall Seesenheim (in Briefcouvert)
Bericht zum Fall Seesenheim
Stellungnahme (Abdruck) von Michael Balk, Betreff Suchdienst
Schreiben von: Headquarters European Command, Office of the Judge Advocate, an: Elisabeth Sprengel
Zettel "Suchdienst"
Schreiben von Elisabeth Sprengel an die Kriegsgefangenenzentrale in Berlin Waidmannslust (1950) und an Karl Luzner (1950)
Eidesstattliche Erklärung (Abschrift) von Wilhelm Pfaff (Frankenberg/Eder, 1948)
Eidesstattliche Versicherung (Abschrift) von Willy Langendorf (Hofheim/Ts., 1948)
in Umschlag: zwei Schreiben von Friedrich Pauly, Regierungsdriektion i. R. an Rudolf L.-H. (Schleswig, 1948); zwei Schreiben von Otto-Ernst Pauly am Karl Luzner (1947); Schreiben von Otto Ernst Pauly an Rudolf L.-H.; Schreiben an das Obermilitärgericht Zürich (1948, Entwurf?)
Enthält auch:
Postkarte von Familie Windsheimer an Familie Loytved-Hardegg
"Fallschirmjäger-Suchdienst - Suchdienstleitung Münster i. Westf., Suchliste Nr. 1/53"
"Der deutsche Fallschirmjäger. Zum neuen Jahr", Nr. 1/53 (an Rudolf Loytved-Hardegg adressiert)
"Die grünen Teufel", April 1951
Umfang/Beschreibung: ca. 110 Blatt
Archivale
Indexbegriff Person: Bachmann, N
Indexbegriff Person: Balk, Michael
Indexbegriff Person: Bonin, N von
Indexbegriff Person: Eden, Rolf Dr.
Indexbegriff Person: Eitle, Ilse
Indexbegriff Person: Erdmann, N
Indexbegriff Person: Fessler, Horst-Georg
Indexbegriff Person: Froeschmann, Georg
Indexbegriff Person: Heusinger, A.
Indexbegriff Person: Landerer, Albert
Indexbegriff Person: Langendorf, Willy
Indexbegriff Person: Lohwasser, N Dr.
Indexbegriff Person: Loytved-Hardegg, Familie
Indexbegriff Person: Loytved-Hardegg, Rudolf
Indexbegriff Person: Luzner, Karl
Indexbegriff Person: Pauly, Otto Ernst
Indexbegriff Person: Pfaff, Wilhelm
Indexbegriff Person: Reitter, M.
Indexbegriff Person: Richter, Peter
Indexbegriff Person: Schneider, Hans
Indexbegriff Person: Sprengel, Elisabeth
Indexbegriff Person: Völkl, Hans
Indexbegriff Person: Windsheimer, Familie
Indexbegriff Person: Wlawatz, Walter
Indexbegriff Sache: Klassifikation E 10-Bestände: Rudolf Loytved-Hardegg
Indexbegriff Person: Balk, Michael
Indexbegriff Person: Bonin, N von
Indexbegriff Person: Eden, Rolf Dr.
Indexbegriff Person: Eitle, Ilse
Indexbegriff Person: Erdmann, N
Indexbegriff Person: Fessler, Horst-Georg
Indexbegriff Person: Froeschmann, Georg
Indexbegriff Person: Heusinger, A.
Indexbegriff Person: Landerer, Albert
Indexbegriff Person: Langendorf, Willy
Indexbegriff Person: Lohwasser, N Dr.
Indexbegriff Person: Loytved-Hardegg, Familie
Indexbegriff Person: Loytved-Hardegg, Rudolf
Indexbegriff Person: Luzner, Karl
Indexbegriff Person: Pauly, Otto Ernst
Indexbegriff Person: Pfaff, Wilhelm
Indexbegriff Person: Reitter, M.
Indexbegriff Person: Richter, Peter
Indexbegriff Person: Schneider, Hans
Indexbegriff Person: Sprengel, Elisabeth
Indexbegriff Person: Völkl, Hans
Indexbegriff Person: Windsheimer, Familie
Indexbegriff Person: Wlawatz, Walter
Indexbegriff Sache: Klassifikation E 10-Bestände: Rudolf Loytved-Hardegg
Bederkesa
Berlin
Berlin, Kriegsgefangenenzentrale
Bonn
Bruckmühl
Frankenberg/Eder
Gippingen
Hamburg
Hamburg, Suchdienstleitung
Hofheim/Ts
Kiefersfelden, Grenzpolizeistelle
Kiel
Königsstein, Taunus
Kufstein
Kufstein, Grenzpolizeiposten
Landsberg am Lech, Strafanstalt
Münster in Westfalen
Nürnberg, Amtsgerichts
Schleswig
Seesenheim
Waidmannslust
Westerland
Zürich, Obermilitärgericht
Sammelmappe
Bund ehem. Deutscher Fallschirmjäger, Fallschirmjäger-Hilfswerk e. V.
Gericht der Militärregierung
Akademischen Verbindung Prisia, Kiel
Amtsgericht, Nürnberg
Bundesleitung der Fallschirmjäger in Königsstein, Taunus
Grenzpolizei
Die grünen Teufel (Zeitschrift)
Headquarters European Command, Office of the Judge Advocate
Kriegsgefangenenzentrale, Berlin
Obermilitärgericht, Zürich
Der deutsche Fallschirmjäger (Zeitschrift)
Kriegsverbrecherprozess
Anklageschrift
Prozessakten
Schuldspruch
Einlieferungsbefehl
Strafanstalt
Freiheitsstrafe, lebenslange
Kriegsverbrechertribunal, Staatsanwalt des
Gnadengesuch
Revisionsbeschwerde
Sanitätsfeldwebel
Stabsarzt
Briefe
Postkarten
Pastor
Bundeskanzleramt
Rechtsanwalt
Grenzjägerkommissar
Fallschirmjäger-Suchdienst
Oberst
General
Versicherung, eidesstattliche
Zeitungsausschnitte
Erklärung, eidesstattliche
Regierungsdriektion, i. R.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ