Zwischen münsterschen (vechtaischen) und kurhannoverschen (diepholzischen und ehrenburgischen) Beamten infolge der Arretierung zweier münsterischer Fähnriche und eines Unteroffiziers auf der Jagd bei Varenesch durch hannoversche Beamten entstandene Streitigkeiten wegen der Jagdgrenzen in den Kirchspielen Goldenstedt und Twistringen zwischen den Jahren 1747 bis 1748
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Zwischen münsterschen (vechtaischen) und kurhannoverschen (diepholzischen und ehrenburgischen) Beamten infolge der Arretierung zweier münsterischer Fähnriche und eines Unteroffiziers auf der Jagd bei Varenesch durch hannoversche Beamten entstandene Streitigkeiten wegen der Jagdgrenzen in den Kirchspielen Goldenstedt und Twistringen zwischen den Jahren 1747 bis 1748
NLA OL, Best. 110, Nr. 237
Organisations- und Aktenzeichen: IV A 4
NLA OL, Best. 110 Behörden des Niederstifts Münster
Behörden des Niederstifts Münster >> 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 >> 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen >> 1.1.4 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen über die Jagdgerechtsame in den Ämtern Vechta und Cloppenburg (1561-1794)
1747 - 1748
Enthält: u.a. ein vom vechtaischen Drosten von Galen an die münstersche Regierung gesendeter Befehl von Bischof Clement August von Münster an die vechtaischen Beamten zur Maßnahmenergreifung bei Grenz- und Jurisdiktionsverletzungen durch hannoversche Beamte vom 11.09.1747 (Bl. 2 r); Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung wegen durch hannoversche Beamte verübte Grenzverletzung in den Kirchspielen Goldenstedt und Twistringen bezüglich der Jagdjurisdiktion und Jagdgrenzen vom 13.09.1747 (Bl. 13 r f.); undatierter Bericht von cloppenburgischen Beamten an den vechtaischen Drosten von Galen wegen der gewaltsamen Übergriffe druch vördensche Beamten im Kirchspiel Goldenstedt (Bl. 15 r ff.); Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung wegen der von hannoverschen Beamten vorgenommenen Verhaftungen zwischen den Jahren 1729 bis 1746 vom 03.09.1747 (Bl. 21 r ff.); Schreiben von Bischof Clement August an die vechtaischen Beamten wegen der von hannoverschen Beamten verübten Eingriffe in die Hoheitsrecht der Kirchspiele Goldenstedt und Twistringen vom 16.09.1747 (Bl. 36 r f.)
Enthält: umfangreiches Schreiben der hannoverschen Regierung an die münstersche Regierung wegen der Jurisdiktionsstreitigkeiten vom 30.09.1747 (Bl. 43 r ff.); Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung wegen der Jurisdiktion im Kirchspiel Goldenstedt mit Verweis auf das jahr 1585 mit zahlreichen Beilagen (u.a. mehreren beglaubigten Abschriften die Jursidiktion im Kirchspiel Goldenstedt betreffend) vom 12.10.1747 (Bl. 48 r ff.); doppelt gesiegelte Zeugenaussage über einen tätlichen Angriff und Festnahme von zwei münsterschen Untertanen auf dem Weg im Varenesch vom 27.10.1747 (Bl. 72); Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung wegen der Jagdjurisdiktion im Kirchspiel Goldenstedt mit Beilagen (zwei vom Notar Franziskus Wilhelmus Molan beglaubigte Schreiben) vom 25.11.1747 (Bl. 75 r ff.); Schreiben des vechtaischen Renteisters Driver an die münstersche Regierung wegen verschiedener unterschiedlichen Jurisdiktionsstreiitgkeiten des Stifts Münster mit u.a. Diepholz und den erzielten Kompromissen und den Streitgkeiten mit dem Kurfürstentum Hannover vom 20.04.1748 (Bl. 94 r ff.); weitere umfangreiche Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung die Jurisdiktionsstreitigkeiten mit Hannover betreffend die Kirchspiele Goldenstedt und Twistringen vom 10.04.1748 (Bl. 103 r ff.); Schreiben der hannoverschen Regierung an die münstersche Regierung wegen der Jurisdiktionsstreitigkeiten vom 10.02.1748 (Bl. 111 r ff.); Kopie eines Schreibens von ehrenburgischen Beamten wegen der Grenzstreitigkeiten vom 06.09.1748 (Bl. 126 r f.); Kopie einer Liste mit durch das Amt Vechta gebrüchten ehrenburgischen Eingesessenen (Bl. 130 r); Schreiben von Bischof Clement August an die vechtaischen Beamten zur Beilegung der Streitigkeiten mit den hannoverschen Beamten vom 13.10.1748 (Bl. 137 r f.)
Enthält: umfangreiches Schreiben der hannoverschen Regierung an die münstersche Regierung wegen der Jurisdiktionsstreitigkeiten vom 30.09.1747 (Bl. 43 r ff.); Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung wegen der Jurisdiktion im Kirchspiel Goldenstedt mit Verweis auf das jahr 1585 mit zahlreichen Beilagen (u.a. mehreren beglaubigten Abschriften die Jursidiktion im Kirchspiel Goldenstedt betreffend) vom 12.10.1747 (Bl. 48 r ff.); doppelt gesiegelte Zeugenaussage über einen tätlichen Angriff und Festnahme von zwei münsterschen Untertanen auf dem Weg im Varenesch vom 27.10.1747 (Bl. 72); Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung wegen der Jagdjurisdiktion im Kirchspiel Goldenstedt mit Beilagen (zwei vom Notar Franziskus Wilhelmus Molan beglaubigte Schreiben) vom 25.11.1747 (Bl. 75 r ff.); Schreiben des vechtaischen Renteisters Driver an die münstersche Regierung wegen verschiedener unterschiedlichen Jurisdiktionsstreiitgkeiten des Stifts Münster mit u.a. Diepholz und den erzielten Kompromissen und den Streitgkeiten mit dem Kurfürstentum Hannover vom 20.04.1748 (Bl. 94 r ff.); weitere umfangreiche Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung die Jurisdiktionsstreitigkeiten mit Hannover betreffend die Kirchspiele Goldenstedt und Twistringen vom 10.04.1748 (Bl. 103 r ff.); Schreiben der hannoverschen Regierung an die münstersche Regierung wegen der Jurisdiktionsstreitigkeiten vom 10.02.1748 (Bl. 111 r ff.); Kopie eines Schreibens von ehrenburgischen Beamten wegen der Grenzstreitigkeiten vom 06.09.1748 (Bl. 126 r f.); Kopie einer Liste mit durch das Amt Vechta gebrüchten ehrenburgischen Eingesessenen (Bl. 130 r); Schreiben von Bischof Clement August an die vechtaischen Beamten zur Beilegung der Streitigkeiten mit den hannoverschen Beamten vom 13.10.1748 (Bl. 137 r f.)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1585
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
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- 1.1.4 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen über die Jagdgerechtsame in den Ämtern Vechta und Cloppenburg (1561-1794) (Gliederung)