Der Kommentar: Atommüll-Skandal
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/004 D881001/116
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/004 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1985-1988
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1985-1988 >> 1988 >> Januar
23. Januar 1988
Sabine Freudenberg weist in ihrem Kommentar auf Widersprüche und Probleme beider Kontrolle von Atommüll hin. Sie kritisiert, dass nur optische Kontrollen oder Kontrollen der Begleitscheine aber keine inhaltlichen Kontrollen stattfinden. Es werden auch Gründe dafür genannt. Weiter kritisiert sie die Vielfalt der zuständigen Behörden und das die Aufsichtsbehörde nichts über den Verbleib des Mülls erfährt. Ihrer Ansicht nach hätte man aus den Sondermüllskandalen lernen sollen. Freudenberg kritisiert weiter den Vorschlag des Ministers Vetter, der das Problem der Transporte dadurch verringern will, dass Einrichtungen zur Behandlung von radioaktiven Abfällen in den Kernkraftwerken geschaffen werden. Die Qualität und Kontrolle dieser Einrichtungen würden, ihrer Meinung nach, neue Probleme aufweisen.
0:05:55; 0'05
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Entsorgung
Kommentar
Müll: Atommüll
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ