Kaiser Karl verspricht als Römischer Kaiser und als König von Böhmen wegen des großen Unrechts, welches Wilhelm von Eberstein der Alte und Wolf sein Vetter und ihre Helfer dem Eberhard Grafen zu Württemberg und Grafen Ulrich dessen Sohn, ihren Weibern, Kindern und Dienern vormals in dem Wildbad getan haben, dem von Württemberg gegen die von Eberstein und ihre Helfer beizustehen.
Vollständigen Titel anzeigen
Kaiser Karl verspricht als Römischer Kaiser und als König von Böhmen wegen des großen Unrechts, welches Wilhelm von Eberstein der Alte und Wolf sein Vetter und ihre Helfer dem Eberhard Grafen zu Württemberg und Grafen Ulrich dessen Sohn, ihren Weibern, Kindern und Dienern vormals in dem Wildbad getan haben, dem von Württemberg gegen die von Eberstein und ihre Helfer beizustehen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 U 742
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 Kaiserselekt
Kaiserselekt >> Urkunden
1368 April 2
Böhmen
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Prag
Aussteller: Karl IV., Kaiser
Empfänger: Eberhard II. Graf zu Württemberg; Ulrich von Württemberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel beschädigt
Publiziertes Regest: RI VIII n. 4645
Aussteller: Karl IV., Kaiser
Empfänger: Eberhard II. Graf zu Württemberg; Ulrich von Württemberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel beschädigt
Publiziertes Regest: RI VIII n. 4645
Prag [CZ]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland