Erneuertes Lagerbuch der Stabskellerei Nellingen für REICHENBACH, 1667
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 101/43 Bd. 20
H 101 Band 1229c
H 103 Nr. 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 101/43 Weltliche Lagerbücher: Stabskellerei Nellingen
Weltliche Lagerbücher: Stabskellerei Nellingen >> 1. Bände
1667
Enthält:
1) Gegenstände:
1.1) Herzog zu Württemberg hat alle hochfürstlichen Regalia, Immunitäten, Jurisdictionalia, Geleit, Oberherrlichkeit über alle hohe und malefizische und nierige Obrigkeit, Stab, Forst- und Wildbann, Gebot, Verbot, Frevel, Strafen, Bußen, Frohnen und Dienstbarkeiten und alle Propstei-(= Hofmeister-)rechte, Besitz und Einkommen etc.
1.2) Collatur etc. der Pfarrei Reichenbach gehört in der Geistlich Verwaltung Göppingen, die auch die Pfarrer besoldet
1.3) Frondienst etc., Weg- und Strassenbau usw. für Herrschaft Württemberg; Fronen für Kloster oder Hofmeister Nellingen oder Unterpfleger zu Hegenlohe müssen bezahlt werden
1.4) Hauptrecht und Fälle für Herrschaft und Propstei. (s.a. Reg. 755, 771-773)
1.5) Leibhennen von Leibeigenen für Herrschaft in Hofmeisterei
1.6) Frevel, Strafen und Bußen z.T. von der Hofmeisterei (s.a. Reg. 774, 775)
1.7) Holz-, Feld- und Waldainung der Hofmeisterei (s.a. Reg. 776)
1.8) Heu- und Embdzehnt der Hofmeisterei (s.a. Reg. 762)
1.9) Fruchtzehnt der Hofmeisterei (s.a. Reg. 760)
1.10) Kleiner Zehnt Hofmeisterei (s.a. Reg. 761)
1.11) Novalzehnt der Hofmeisterei
1.12) Weinzehnt aus 15 M der Hofmeisterei z.Z. (s.a. Reg. 759)
1.13) Herrschaftseigene Güter (Lehen u.a.) (s.a. Reg. 777,778)
1.14) Herrschaftseigener Wald
1.15) Gültrechte aus einzechtigen Gütern: Hellerzins aus Häusern und Zubehör: 5; Weingärtner: 21?; Wald- und Flurstücke; 157?; Ölgült (oder Hellerzins) aus Häusern und Zubehör: 1; Eiergült aus Häusern und Zubehör: 1; Hühnergült aus Häusern und Zubehör: 1; Hellerzins und Eiergült aus Häusern und Zubehör: 1
1.16) Gültschuldner - stets genannter Gesellschaftsbesitz, deren Teilhaber verwandt sind: einzechtige Güter: 3?; Gesellschaftsbesitz, deren Teilhaber nicht (oder nur zum Teil) verwandt sind: einzechtige Güter: 42?
1.17) Fremder als Anstösser erworbener grundherrschaftlicher Besitz: Spital von Nürtingen
2) Orstliste:
Reichenbach (Bl. 297-490)
3) Art der Beschreibung:
3.1) Lagerbuch ist unvollständig
3.2) Reg. 348
3.3) Reg. 351
3.4) Zinsen (bei Gesellschaftsbesitz) teilweise am Schluß aufgegliedert
3.5) Reg. 353
3.6) Reg. 288
3.7) Reg. 291
3.8) Reg. 294
3.9) Ein Besitzer von zwei Häusern etc. (Bl. 487)
3.10) Weingärten: mehrer Theils öed unnd wüest (Bl. 359b)
3.11) Zinstermin: Martini
3.12) Heller- in Kreuzerwährung umgerechnet
3.13) Hinweis auf Lagerbuch von 1613 Jan. 21. (Bl. 300, 374b.)
3.14) Hinweis auf Vogtei- oder Kellerei-Lagerbücher zu Göppingen (Bl. 299, 304, 336)
3.15) Hinweis auf Forst Schorndorf oder Engelberg Lagerbuch (Bl. 304)
3.16) Hinweis auf Dingrodel von 1354 April 27 (Bl. 299 u.a., s.a. Reg. 781)
3.17) Verbot der Zerteilung von Pfründen des Gotteshauses (Bl. 338b)
3.18) Vergleiche: 1 Sri Öl oder 10 Sh. (Bl. 434b)
4) Notae:
4.1) Regelung von Hauptrecht und Fälle (Bl. 317b f., s.a. Reg. 771)
4.2) Regelung der Mannsteuer (Bl. 332)
4.3) Regelung des Abzugs (Bl. 352)
4.4) Regelung von Gült- und Bodenwei (Bl. 360)
4.5) Fruchtzehnt erhalten (außer Hofmeisterei): Klosterverwaltung Adelberg, Geistliche Verwaltung Göppingen, Pfarre Hegenlohe und Heilige zu Reichenbach (Bl. 357)
4.6) Heu- und Embdzehnt erhalten (außer Hofmeisterei): GV Göppingen, Pfarrer zu Hochdorf und zu Hegenlohe (Bl. 358)
4.7) Kleiner Zehnt erh. (außer Hofmeisterei): Pfarre zu Hochdorf, Pfarre zu Reichenbach und Heilige zu Reichenbach (Bl. 358b)
4.8) Weinzehnt erh. (außer Hofmeisterei): Pfarre zu Hegenlohe (Bl. 359b)
4.9) Holzgerechtigkeit für Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und die ältesten Bürger zu Reichenbach (Bl. 403b ff.)
4.10) Übernahme der ausgegebenen Pfründe des Gotteshauses zu aufgeführten Bedingungen durch das Gotteshaus (Bl. 338b f.)
4.11) Mehrfach Hinweise auf kriegerische Zerstörungen
4.12) Abgebrannte Hofstatt etc. (Bl. 434b)
4.13) Einzechtige fremde Leute (Bl. 379)
4.14) Hühnervogt (Bl. 332, 333b)
4.15) Mitzinser (Bl. 464)
4.16) Träger (Bl. 427b, 438b, 459b) 5) Lagerbuch beglaubigt bey hochfürstlicher Canzley revidendo approbiert
1) Gegenstände:
1.1) Herzog zu Württemberg hat alle hochfürstlichen Regalia, Immunitäten, Jurisdictionalia, Geleit, Oberherrlichkeit über alle hohe und malefizische und nierige Obrigkeit, Stab, Forst- und Wildbann, Gebot, Verbot, Frevel, Strafen, Bußen, Frohnen und Dienstbarkeiten und alle Propstei-(= Hofmeister-)rechte, Besitz und Einkommen etc.
1.2) Collatur etc. der Pfarrei Reichenbach gehört in der Geistlich Verwaltung Göppingen, die auch die Pfarrer besoldet
1.3) Frondienst etc., Weg- und Strassenbau usw. für Herrschaft Württemberg; Fronen für Kloster oder Hofmeister Nellingen oder Unterpfleger zu Hegenlohe müssen bezahlt werden
1.4) Hauptrecht und Fälle für Herrschaft und Propstei. (s.a. Reg. 755, 771-773)
1.5) Leibhennen von Leibeigenen für Herrschaft in Hofmeisterei
1.6) Frevel, Strafen und Bußen z.T. von der Hofmeisterei (s.a. Reg. 774, 775)
1.7) Holz-, Feld- und Waldainung der Hofmeisterei (s.a. Reg. 776)
1.8) Heu- und Embdzehnt der Hofmeisterei (s.a. Reg. 762)
1.9) Fruchtzehnt der Hofmeisterei (s.a. Reg. 760)
1.10) Kleiner Zehnt Hofmeisterei (s.a. Reg. 761)
1.11) Novalzehnt der Hofmeisterei
1.12) Weinzehnt aus 15 M der Hofmeisterei z.Z. (s.a. Reg. 759)
1.13) Herrschaftseigene Güter (Lehen u.a.) (s.a. Reg. 777,778)
1.14) Herrschaftseigener Wald
1.15) Gültrechte aus einzechtigen Gütern: Hellerzins aus Häusern und Zubehör: 5; Weingärtner: 21?; Wald- und Flurstücke; 157?; Ölgült (oder Hellerzins) aus Häusern und Zubehör: 1; Eiergült aus Häusern und Zubehör: 1; Hühnergült aus Häusern und Zubehör: 1; Hellerzins und Eiergült aus Häusern und Zubehör: 1
1.16) Gültschuldner - stets genannter Gesellschaftsbesitz, deren Teilhaber verwandt sind: einzechtige Güter: 3?; Gesellschaftsbesitz, deren Teilhaber nicht (oder nur zum Teil) verwandt sind: einzechtige Güter: 42?
1.17) Fremder als Anstösser erworbener grundherrschaftlicher Besitz: Spital von Nürtingen
2) Orstliste:
Reichenbach (Bl. 297-490)
3) Art der Beschreibung:
3.1) Lagerbuch ist unvollständig
3.2) Reg. 348
3.3) Reg. 351
3.4) Zinsen (bei Gesellschaftsbesitz) teilweise am Schluß aufgegliedert
3.5) Reg. 353
3.6) Reg. 288
3.7) Reg. 291
3.8) Reg. 294
3.9) Ein Besitzer von zwei Häusern etc. (Bl. 487)
3.10) Weingärten: mehrer Theils öed unnd wüest (Bl. 359b)
3.11) Zinstermin: Martini
3.12) Heller- in Kreuzerwährung umgerechnet
3.13) Hinweis auf Lagerbuch von 1613 Jan. 21. (Bl. 300, 374b.)
3.14) Hinweis auf Vogtei- oder Kellerei-Lagerbücher zu Göppingen (Bl. 299, 304, 336)
3.15) Hinweis auf Forst Schorndorf oder Engelberg Lagerbuch (Bl. 304)
3.16) Hinweis auf Dingrodel von 1354 April 27 (Bl. 299 u.a., s.a. Reg. 781)
3.17) Verbot der Zerteilung von Pfründen des Gotteshauses (Bl. 338b)
3.18) Vergleiche: 1 Sri Öl oder 10 Sh. (Bl. 434b)
4) Notae:
4.1) Regelung von Hauptrecht und Fälle (Bl. 317b f., s.a. Reg. 771)
4.2) Regelung der Mannsteuer (Bl. 332)
4.3) Regelung des Abzugs (Bl. 352)
4.4) Regelung von Gült- und Bodenwei (Bl. 360)
4.5) Fruchtzehnt erhalten (außer Hofmeisterei): Klosterverwaltung Adelberg, Geistliche Verwaltung Göppingen, Pfarre Hegenlohe und Heilige zu Reichenbach (Bl. 357)
4.6) Heu- und Embdzehnt erhalten (außer Hofmeisterei): GV Göppingen, Pfarrer zu Hochdorf und zu Hegenlohe (Bl. 358)
4.7) Kleiner Zehnt erh. (außer Hofmeisterei): Pfarre zu Hochdorf, Pfarre zu Reichenbach und Heilige zu Reichenbach (Bl. 358b)
4.8) Weinzehnt erh. (außer Hofmeisterei): Pfarre zu Hegenlohe (Bl. 359b)
4.9) Holzgerechtigkeit für Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und die ältesten Bürger zu Reichenbach (Bl. 403b ff.)
4.10) Übernahme der ausgegebenen Pfründe des Gotteshauses zu aufgeführten Bedingungen durch das Gotteshaus (Bl. 338b f.)
4.11) Mehrfach Hinweise auf kriegerische Zerstörungen
4.12) Abgebrannte Hofstatt etc. (Bl. 434b)
4.13) Einzechtige fremde Leute (Bl. 379)
4.14) Hühnervogt (Bl. 332, 333b)
4.15) Mitzinser (Bl. 464)
4.16) Träger (Bl. 427b, 438b, 459b) 5) Lagerbuch beglaubigt bey hochfürstlicher Canzley revidendo approbiert
Bl. 294 - 490 (nicht vollständig)
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Genetische Stufe: Reinschrift
Einband: ohne Einband (nur mit einem Pappdeckel)
Druck: 10.Oktober 1667
Anmerkungen: Publikation zu Reichenbach auf dem Rathaus
Genetische Stufe: Reinschrift
Einband: ohne Einband (nur mit einem Pappdeckel)
Druck: 10.Oktober 1667
Anmerkungen: Publikation zu Reichenbach auf dem Rathaus
Adelberg GP
Engelberg : Winterbach WN
Göppingen GP
Hegenlohe : Lichtenwald ES
Hochdorf ES
Reichenbach an der Fils ES
Schorndorf WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Selekte (Tektonik)
- Altwürttembergische Lagerbücher (Tektonik)
- Hauptreihen des Kammer- und Kirchenguts (Tektonik)
- Weltliche Lagerbücher der Oberämter (gesamt) (Tektonik)
- Weltliche Lagerbücher: Stabskellerei Nellingen (Bestand)
- 1. Bände (Gliederung)