Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6041
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1783 Mai 30
Regest: Wilhelm Ferdinand Renz, Stabs-Klosters-Hofmeisterei-Amtsverweser zu Pfullingen, bekennt: Anna Barbara Herrmann, die sich mit dem Witwer Peter Göbel, Bürger und Müller in Reuttlingen, ehelich versprochen hat und das dortige Bürgerrecht erlangen will, ist die eheliche Tochter des weiland Hans Jerg Herrmann, gewesenen Bürgers und Bauern zu Genkingen, und seines Eheweibs Catharina. Sie ist in Genkingen geboren und getauft worden. Sie ist keiner Leibeigenschaft unterworfen. Sie hat von ihren Eltern laut Teilzettels vom 14. Dezember 1782 an Liegenschaft bereits 224 fl bekommen und von ihrem Lidlohn (= Arbeitslohn) an guter Fahrnis 100 fl erspart. Sie bringt daher an guten Mitteln 324 fl bei.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Lectum in senatu den 6. Juni 1783.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Lectum in senatu den 6. Juni 1783.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel und Unterschrift des Wilhelm Ferdinand Renz
Genetisches Stadium: Or.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ