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Alsfeld: Giebel Rose, Landgraf Ludwigs zu Hessen Schultheiß zu Alsfeld, Bürgermeister, Schöffen und Rat zu Alsfeld bekunden, dass vor ihnen Heinz ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 1 Orte, Buchstabe A >> 1.5 Alsfeld
1439 Januar 13
Pergament, ursprünglich anhängendes Siegel des Schultheißes fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum adnno domini 1439 ipso die octava epiphania domini ect.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Alsfeld: Giebel Rose, Landgraf Ludwigs zu Hessen Schultheiß zu Alsfeld, Bürgermeister, Schöffen und Rat zu Alsfeld bekunden, dass vor ihnen Heinz Noid, Schöffe des hohen Gerichts, eidlich ausgesagt hat , er aber vor 50 Jahren bei drei Spitalsmeistern des Spitals zu Alsfeld gedient, nämlich bei Bruder Konrad, Bruder Eckard und Bruder Johann Gotze, und es sie ihm von keinem Dienst, der aus dem Spital geschehen wäre, etwas bekannt, außer dem Fürstentum zu Hessen in der Heufahrt einen Heuwagen und in der Ernte einen halben Wagen mit zwei Pferden und einem Knecht 'unde sii sintme derselbe spetal dienstes fin ledig unde loiß gewest'. Das bezeugen die Aussteller auf ihren dem Landgrafen und dem Schöffenstuhl getanen Eid
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.