Ulrich Schenk von Otterswang verkauft mit Willen und Zustimmung seines Bruders Hermann um zwei lb h, deren Empfang er hiermit bestätigt, an Kloster Weingarten seinen Leibeigenen Johannes den Scherer, Sohn Peters des Naiers, mit Leib und Gut. Der Verkäufer verzichtet auf alle bisher an dem genannten Scherer besessenen Rechte und übernimmt auch namens seiner Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
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Ulrich Schenk von Otterswang verkauft mit Willen und Zustimmung seines Bruders Hermann um zwei lb h, deren Empfang er hiermit bestätigt, an Kloster Weingarten seinen Leibeigenen Johannes den Scherer, Sohn Peters des Naiers, mit Leib und Gut. Der Verkäufer verzichtet auf alle bisher an dem genannten Scherer besessenen Rechte und übernimmt auch namens seiner Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2352
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 II Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe
Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe >> Leibeigenschaftsbriefe >> 1300-1399
1354 Juli 13 (in die beate Margarete)
11,5 x 26,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Weingarten
Aussteller: Ulrich Schenk von Otterswang
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Ulrich Schenk von Otterswang; Hermann Schenk von Otterswang
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel abgegangen, 1 Siegel anhängend, beschädigt
Vermerke: Rückvermerk
Aussteller: Ulrich Schenk von Otterswang
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Ulrich Schenk von Otterswang; Hermann Schenk von Otterswang
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel abgegangen, 1 Siegel anhängend, beschädigt
Vermerke: Rückvermerk
Naier, Peter
Otterswang, Hermann, Schenk von
Otterswang, Ulrich Schenk von
Scherer, Johannes
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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