Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung (Bestand)
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7.5284
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 7. Nichtamtliche Überlieferung >> 7.2. Vereine, Verbände, Stiftungen, Parteien >> 7.2.4. Kultur- und Bildungsvereine
1952-2019
Enthält: Zusammensetzung der Preisgremien - Protokolle der Preisträgersitzungen - Korrespondenz mit Preisträgern, Preisrichtern, Verlagen, Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen - Organisation der Veranstaltungen zur Preisverleihung - Literarische Woche Bremen - Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften - Finanzen - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Fotosammlung - Sammlung von Büchern von den und über die Preisträger
Geschichte des Bestandsbildners: Am 26. Januar 1953 veröffentlichte der Bremer Senat anlässlich des 75. Geburtstages von Rudolf Alexander Schröder die "Urkunde über die Stiftung eines Literaturpreises der Freie Hansestadt Bremen". Der hiermit ausgelobte Bremer Literaturpreis wurde 1954 erstmals verliehen (Preisträger Paul Celan) und sollte sich in der Folge zu einem der wichtigsten Literaturpreise der Bundesrepublik Deutschland entwickeln. Der zunächst auf Vorschlag einer Jury vom Bremer Senat verliehene "Staatspreis" wurde 1961 in einen Stiftungspreis umgewandelt. Hierzu wurde am 11. April 1961 die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung ins Leben gerufen, die den "Literaturpreis der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung", wie der Bremer Literaturpreis offiziell heißt, seither vergibt. Seit 1977 wird zusammen mit dem Hauptpreis auch ein Förderpreis für den literarischen Nachwuchs verliehen.
In die wechselnde Besetzung der Jury des Bremer Literaturpreises werden Personen aus der gesamten Bundesrepublik berufen, die Stiftung hat ihrer Sitz beim Senator für Bildung, Wissenschaft und Kunst in Bremen.
Bestandsgeschichte: 1987/88 wurde eine Dokumentation zum Bremer Literaturpreis erstellt, für die das Schriftgut der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung gesichtet und ausgewertet wurde. Die Bearbeiterin, K. Geyer, erstellte hierbei zu den Akten bis 1980 Inhaltsübersichten v.a. zu den enthaltenen Korrespondenzen. Diese Blätter sind der jeweiligen Akte vorgelegt.
1989 kamen die Unterlagen der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung für die Jahre 1952-1980 als Depositum in das Staatsarchiv Bremen.
1999 gelangten in einer zweiten Abgabe die Stiftungsakten für die Jahre 1981-1995 und die Bücher der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung in das Staatsarchiv. Im Herbst 1999 wurde der gesamte Bestand einschließlich Bücher von B. Henke archivtechnisch bearbeitet und verzeichnet. Weitere Bestandsergänzungen sind vorgesehen.
Bremen, Oktober 1999
Dr. Elmshäuser
Geschichte des Bestandsbildners: Am 26. Januar 1953 veröffentlichte der Bremer Senat anlässlich des 75. Geburtstages von Rudolf Alexander Schröder die "Urkunde über die Stiftung eines Literaturpreises der Freie Hansestadt Bremen". Der hiermit ausgelobte Bremer Literaturpreis wurde 1954 erstmals verliehen (Preisträger Paul Celan) und sollte sich in der Folge zu einem der wichtigsten Literaturpreise der Bundesrepublik Deutschland entwickeln. Der zunächst auf Vorschlag einer Jury vom Bremer Senat verliehene "Staatspreis" wurde 1961 in einen Stiftungspreis umgewandelt. Hierzu wurde am 11. April 1961 die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung ins Leben gerufen, die den "Literaturpreis der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung", wie der Bremer Literaturpreis offiziell heißt, seither vergibt. Seit 1977 wird zusammen mit dem Hauptpreis auch ein Förderpreis für den literarischen Nachwuchs verliehen.
In die wechselnde Besetzung der Jury des Bremer Literaturpreises werden Personen aus der gesamten Bundesrepublik berufen, die Stiftung hat ihrer Sitz beim Senator für Bildung, Wissenschaft und Kunst in Bremen.
Bestandsgeschichte: 1987/88 wurde eine Dokumentation zum Bremer Literaturpreis erstellt, für die das Schriftgut der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung gesichtet und ausgewertet wurde. Die Bearbeiterin, K. Geyer, erstellte hierbei zu den Akten bis 1980 Inhaltsübersichten v.a. zu den enthaltenen Korrespondenzen. Diese Blätter sind der jeweiligen Akte vorgelegt.
1989 kamen die Unterlagen der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung für die Jahre 1952-1980 als Depositum in das Staatsarchiv Bremen.
1999 gelangten in einer zweiten Abgabe die Stiftungsakten für die Jahre 1981-1995 und die Bücher der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung in das Staatsarchiv. Im Herbst 1999 wurde der gesamte Bestand einschließlich Bücher von B. Henke archivtechnisch bearbeitet und verzeichnet. Weitere Bestandsergänzungen sind vorgesehen.
Bremen, Oktober 1999
Dr. Elmshäuser
2,5
Bestand
Literatur: Der Bremer Literaturpreis 1954-1998. Eine Dokumentation. Reden der Preisträger und andere Texte. Eine Dokumentation der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung. Herausgegeben von Wolfgang Emmerich. Bremerhaven 1999 (Edition die horen 23).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ