Urkunden, Nachträge aus Akten (UNA) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Gemeinschaftliches Archiv >> Urkunden
1311-1742
Überlieferungsgeschichte
Die in Rep. 101 zusammengeführten Urkunden sind zu einem unbekannten Zeitpunkt aus den Aktenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs entnommen, verpackt, mit der Signatur des jeweiligen Aktenfaszikels versehen und eingelagert worden. Der Bestand UNA (Urkundennachträge aus den Aktenbeständen 19-57) wurde erst gebildet, als man zu Beginn der 1990er Jahre die Urkundenbestände des Staatsarchivs in neue Urkundentaschen umlagerte. Regestiert wurden die Urkunden in den Monaten Februar bis Mai 2007.
Inhalt und Bewertung
Eine inhaltliche oder geographische Ausrichtung des Bestandes ist - wie bei der Entstehungsgeschichte des Nachtragsbestandes zu erwarten - nicht gegeben. Die Laufzeit der insgesamt 426 Verzeichnungseinheiten reicht von 1311 bis 1742. Aufschluss über die berührten Herrschaften und Themen gibt am ehesten eine Übersicht über die Bestände, denen die Urkunden entnommen wurden (in Klammern die jeweilige Anzahl):
G-Rep. 19 Würzburgische Akten (1)
G-Rep. 21 Löwenstein-Wertheim contra Kriechingen (14)
G-Rep. 22 Münzsachen (6)
G-Rep. 23 Zollsachen (1)
G-Rep. 24 Breuberger Akten (80)
G-Rep. 25a Grafschaft Löwenstein (12)
G-Rep. 26 Königsteiner Akten (14)
G-Rep. 27 Stolberger Sachen (1)
G-Rep. 28 Habitzheimer Akten (5)
G-Rep. 30 Scharfeneck (8)
G-Rep. 31 Rochefort (1)
G-Rep. 32 Bronnbach (26)
G-Rep. 33 Kreisakten (2)
G-Rep. 34 Isenburgische Sachen (12)
G-Rep. 35 Schwarzenbergische Sachen (3)
G-Rep. 36 Neuenahrsche Sachen (2)
G-Rep. 37 Manderscheid (2)
G-Rep. 38 Eberstein (3)
G-Rep. 39 Erbach (2)
G-Rep. 40 Montfort (12)
G-Rep. 41 Mainz (18)
G-Rep. 42 Kartause Grünau (10)
G-Rep. 43 Propstei Holzkirchen (4)
G-Rep. 44 Propstei Triefenstein (5)
G-Rep. 45 Pfarrsachen (22)
G-Rep. 46 Chorstiftssachen (4)
G-Rep. 47 Reichs- und Kreistagsangelegenheiten (2)
G-Rep. 48 Reichsritterschaft und Grafenkollegium (5)
G-Rep. 49 Kriegssachen (6)
G-Rep. 50 Castell und Remlingen (3)
G-Rep. 51 Gräfliche Haussachen (10)
G-Rep. 53 Schuldenwesen (5)
G-Rep. 57 und 57 N Repertorium Generale (74)
Hervorzuheben sind neben den 80 Urkunden aus den Breuberger Akten und den 26 Urkunden, die das Kloster Bronnbach betreffen, interessante Sonderfälle, z.B. die eigenhändige Unterfertigung von Urkunden durch Albrecht von Wallenstein (Nr. 49/6) sowie durch die Kaiser Rudolf II., Matthias und Ferdinand II. (Nr. 21/3-6, 21/14), hebräische Unterschriften dreier jüdischen Zeugen (Nr. 57/15), der Heiratsbrief der Gräfin Margarete von Wertheim und Heinrichs von Isenburg-Grenzau aus dem Jahr 1533 (Nr. 34/2) und eine von Graf Ludwig von Stolberg-Königstein mit eigener Hand geschriebene Urkunde.
Recherchierbar ist der Bestand UNA über die Volltext-Suchmöglichkeiten der Datenbank sowie nach Aktenfaszikeln und -beständen, denen die Urkunden entnommen wurden (siehe oben). Auf eine Klassifikation wurde aufgrund der Heterogenität des Bestandes verzichtet, zumal eine Ordnung nach Aktenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs schon durch die Bestellsignatur gegeben ist: An erster Stelle steht die Nummer des Aktenbestandes, dem die Urkunde entnommen wurde, die hinter dem Schrägstrich angefügte Nummer ergibt sich aus der bestandsbezogenen Durchnummerierung. Als Vorsignatur ist jeweils die Signatur des Aktenfaszikels angeführt, dem die Urkunde entnommen wurde.
Von der Auflösung des Bestandes bzw. der Herausnahme von einzelnen Urkunden wurde abgesehen. Zwar würden sich einzelne Stücke bereits bestehenden Urkundenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs zuordnen lassen, nämlich: G-Rep. 16 Propstei Triefenstein; G-Rep. 17 Propstei Holzkirchen; G-Rep. 18 Kartause Grünau; G-Rep. 15 Kloster Bronnbach und G-Rep. 20/2 Münzsachen. Allerdings bieten die in den entsprechenden Beständen eingefügten Verweise auf die relevanten Urkunden im Bestand UNA bei deutlich geringerem Arbeitsaufwand die gleichen Recherchemöglichkeiten.
Bronnbach, 8. August 2007
Dr. Volker Hirsch
Bestandsgeschichte: Die in Rep. 101 zusammengeführten Urkunden sind zu einem unbekannten Zeitpunkt aus den Aktenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs entnommen, verpackt, mit der Signatur des jeweiligen Aktenfaszikels versehen und eingelagert worden. Der Bestand UNA (Urkundennachträge aus den Aktenbeständen 19-57) wurde erst gebildet, als man zu Beginn der 1990er Jahre die Urkundenbestände des Staatsarchivs in neue Urkundentaschen umlagerte. Regestiert wurden die Urkunden in den Monaten Februar bis Mai 2007.
Inhalt und Sonstiges: Eine inhaltliche oder geographische Ausrichtung des Bestandes ist - wie bei der Entstehungsgeschichte des Nachtragsbestandes zu erwarten - nicht gegeben. Die Laufzeit der insgesamt 426 Verzeichnungseinheiten reicht von 1311 bis 1742. Aufschluss über die berührten Herrschaften und Themen gibt am ehesten eine Übersicht über die Bestände, denen die Urkunden entnommen wurden (in Klammern die jeweilige Anzahl): G-Rep. 19 Würzburgische Akten (1) G-Rep. 21 Löwenstein-Wertheim contra Kriechingen (14) G-Rep. 22 Münzsachen (6) G-Rep. 23 Zollsachen (1) G-Rep. 24 Breuberger Akten (80) G-Rep. 25a Grafschaft Löwenstein (12) G-Rep. 26 Königsteiner Akten (14) G-Rep. 27 Stolberger Sachen (1) G-Rep. 28 Habitzheimer Akten (5) G-Rep. 30 Scharfeneck (8) G-Rep. 31 Rochefort (1) G-Rep. 32 Bronnbach (26) G-Rep. 33 Kreisakten (2) G-Rep. 34 Isenburgische Sachen (12) G-Rep. 35 Schwarzenbergische Sachen (3) G-Rep. 36 Neuenahrsche Sachen (2) G-Rep. 37 Manderscheid (2) G-Rep. 38 Eberstein (3) G-Rep. 39 Erbach (2) G-Rep. 40 Montfort (12) G-Rep. 41 Mainz (18) G-Rep. 42 Kartause Grünau (10) G-Rep. 43 Propstei Holzkirchen (4) G-Rep. 44 Propstei Triefenstein (5) G-Rep. 45 Pfarrsachen (22) G-Rep. 46 Chorstiftssachen (4) G-Rep. 47 Reichs- und Kreistagsangelegenheiten (2) G-Rep. 48 Reichsritterschaft und Grafenkollegium (5) G-Rep. 49 Kriegssachen (6) G-Rep. 50 Castell und Remlingen (3) G-Rep. 51 Gräfliche Haussachen (10) G-Rep. 53 Schuldenwesen (5) G-Rep. 57 und 57 N Repertorium Generale (74) Hervorzuheben sind neben den 80 Urkunden aus den Breuberger Akten und den 26 Urkunden, die das Kloster Bronnbach betreffen, interessante Sonderfälle, z.B. die eigenhändige Unterfertigung von Urkunde durch Albrecht von Wallenstein (Nr. 49/6) sowie durch die Kaiser Rudolf II., Matthias und Ferdinand II. (Nr. 21/3-6, 21/14), hebräische Unterschriften dreier jüdischen Zeugen (Nr. 57/15), der Heiratsbrief der Gräfin Margarete von Wertheim und Heinrichs von Isenburg-Grenzau aus dem Jahr 1533 (Nr. 34/2) und eine von Graf Ludwig von Stolberg-Königstein mit eigener Hand geschriebene Urkunde. Recherchierbar ist der Bestand UNA über die Volltext-Suchmöglichkeiten der Datenbank sowie nach Aktenfaszikeln und -beständen, denen die Urkunden entnommen wurden (siehe oben). Auf eine Klassifikation wurde aufgrund der Heterogenität des Bestandes verzichtet, zumal eine Ordnung nach Aktenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs schon durch die Bestellsignatur gegeben ist: An erster Stelle steht die Nummer des Aktenbestandes, dem die Urkunde entnommen wurde, die hinter dem Schrägstrich angefügte Nummer ergibt sich aus der bestandsbezogenen Durchnummerierung. Als Vorsignatur ist jeweils die Signatur des Aktenfaszikels angeführt, dem die Urkunde entnommen wurde. Von der Auflösung des Bestandes, bzw. der Herausnahme von einzelnen Urkunden wurde abgesehen. Zwar würden sich einzelne Stücke bereits bestehenden Urkundenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs zuordnen lassen, nämlich: G-Rep. 16, Propstei Triefenstein; G-Rep. 17, Propstei Holzkirchen; G-Rep. 18, Kartause Grünau; G-Rep. 15, Kloster Bronnbach; und G-Rep. 20/2, Münzsachen. Allerdings bieten die in den entsprechenden Beständen eingefügten Verweise auf die relevanten Urkunden im Bestand UNA bei deutlich geringerem Arbeitsaufwand die gleichen Recherchemöglichkeiten. Bronnbach, 8. August 2007 Dr. Volker Hirsch
Literatur: Volker Rödel, Repertorium Bestand UNA (Urkundennachträge aus Aktenbeständen 19-57). Konkordanz, Wertheim 1995. Hermann Ehmer, Gemeinschaftliches Archiv, in: Wertheimer Jahrbuch 1977/78, S. 13-18. Peter Müller, Negotia communia communiter negliguntur - Zur Geschichte des Löwenstein-Wertheimischen Gemeinschaftlichen Archivs, in: Württembergisch-Franken 86 (2002), S. 297-320.
Die in Rep. 101 zusammengeführten Urkunden sind zu einem unbekannten Zeitpunkt aus den Aktenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs entnommen, verpackt, mit der Signatur des jeweiligen Aktenfaszikels versehen und eingelagert worden. Der Bestand UNA (Urkundennachträge aus den Aktenbeständen 19-57) wurde erst gebildet, als man zu Beginn der 1990er Jahre die Urkundenbestände des Staatsarchivs in neue Urkundentaschen umlagerte. Regestiert wurden die Urkunden in den Monaten Februar bis Mai 2007.
Inhalt und Bewertung
Eine inhaltliche oder geographische Ausrichtung des Bestandes ist - wie bei der Entstehungsgeschichte des Nachtragsbestandes zu erwarten - nicht gegeben. Die Laufzeit der insgesamt 426 Verzeichnungseinheiten reicht von 1311 bis 1742. Aufschluss über die berührten Herrschaften und Themen gibt am ehesten eine Übersicht über die Bestände, denen die Urkunden entnommen wurden (in Klammern die jeweilige Anzahl):
G-Rep. 19 Würzburgische Akten (1)
G-Rep. 21 Löwenstein-Wertheim contra Kriechingen (14)
G-Rep. 22 Münzsachen (6)
G-Rep. 23 Zollsachen (1)
G-Rep. 24 Breuberger Akten (80)
G-Rep. 25a Grafschaft Löwenstein (12)
G-Rep. 26 Königsteiner Akten (14)
G-Rep. 27 Stolberger Sachen (1)
G-Rep. 28 Habitzheimer Akten (5)
G-Rep. 30 Scharfeneck (8)
G-Rep. 31 Rochefort (1)
G-Rep. 32 Bronnbach (26)
G-Rep. 33 Kreisakten (2)
G-Rep. 34 Isenburgische Sachen (12)
G-Rep. 35 Schwarzenbergische Sachen (3)
G-Rep. 36 Neuenahrsche Sachen (2)
G-Rep. 37 Manderscheid (2)
G-Rep. 38 Eberstein (3)
G-Rep. 39 Erbach (2)
G-Rep. 40 Montfort (12)
G-Rep. 41 Mainz (18)
G-Rep. 42 Kartause Grünau (10)
G-Rep. 43 Propstei Holzkirchen (4)
G-Rep. 44 Propstei Triefenstein (5)
G-Rep. 45 Pfarrsachen (22)
G-Rep. 46 Chorstiftssachen (4)
G-Rep. 47 Reichs- und Kreistagsangelegenheiten (2)
G-Rep. 48 Reichsritterschaft und Grafenkollegium (5)
G-Rep. 49 Kriegssachen (6)
G-Rep. 50 Castell und Remlingen (3)
G-Rep. 51 Gräfliche Haussachen (10)
G-Rep. 53 Schuldenwesen (5)
G-Rep. 57 und 57 N Repertorium Generale (74)
Hervorzuheben sind neben den 80 Urkunden aus den Breuberger Akten und den 26 Urkunden, die das Kloster Bronnbach betreffen, interessante Sonderfälle, z.B. die eigenhändige Unterfertigung von Urkunden durch Albrecht von Wallenstein (Nr. 49/6) sowie durch die Kaiser Rudolf II., Matthias und Ferdinand II. (Nr. 21/3-6, 21/14), hebräische Unterschriften dreier jüdischen Zeugen (Nr. 57/15), der Heiratsbrief der Gräfin Margarete von Wertheim und Heinrichs von Isenburg-Grenzau aus dem Jahr 1533 (Nr. 34/2) und eine von Graf Ludwig von Stolberg-Königstein mit eigener Hand geschriebene Urkunde.
Recherchierbar ist der Bestand UNA über die Volltext-Suchmöglichkeiten der Datenbank sowie nach Aktenfaszikeln und -beständen, denen die Urkunden entnommen wurden (siehe oben). Auf eine Klassifikation wurde aufgrund der Heterogenität des Bestandes verzichtet, zumal eine Ordnung nach Aktenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs schon durch die Bestellsignatur gegeben ist: An erster Stelle steht die Nummer des Aktenbestandes, dem die Urkunde entnommen wurde, die hinter dem Schrägstrich angefügte Nummer ergibt sich aus der bestandsbezogenen Durchnummerierung. Als Vorsignatur ist jeweils die Signatur des Aktenfaszikels angeführt, dem die Urkunde entnommen wurde.
Von der Auflösung des Bestandes bzw. der Herausnahme von einzelnen Urkunden wurde abgesehen. Zwar würden sich einzelne Stücke bereits bestehenden Urkundenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs zuordnen lassen, nämlich: G-Rep. 16 Propstei Triefenstein; G-Rep. 17 Propstei Holzkirchen; G-Rep. 18 Kartause Grünau; G-Rep. 15 Kloster Bronnbach und G-Rep. 20/2 Münzsachen. Allerdings bieten die in den entsprechenden Beständen eingefügten Verweise auf die relevanten Urkunden im Bestand UNA bei deutlich geringerem Arbeitsaufwand die gleichen Recherchemöglichkeiten.
Bronnbach, 8. August 2007
Dr. Volker Hirsch
Bestandsgeschichte: Die in Rep. 101 zusammengeführten Urkunden sind zu einem unbekannten Zeitpunkt aus den Aktenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs entnommen, verpackt, mit der Signatur des jeweiligen Aktenfaszikels versehen und eingelagert worden. Der Bestand UNA (Urkundennachträge aus den Aktenbeständen 19-57) wurde erst gebildet, als man zu Beginn der 1990er Jahre die Urkundenbestände des Staatsarchivs in neue Urkundentaschen umlagerte. Regestiert wurden die Urkunden in den Monaten Februar bis Mai 2007.
Inhalt und Sonstiges: Eine inhaltliche oder geographische Ausrichtung des Bestandes ist - wie bei der Entstehungsgeschichte des Nachtragsbestandes zu erwarten - nicht gegeben. Die Laufzeit der insgesamt 426 Verzeichnungseinheiten reicht von 1311 bis 1742. Aufschluss über die berührten Herrschaften und Themen gibt am ehesten eine Übersicht über die Bestände, denen die Urkunden entnommen wurden (in Klammern die jeweilige Anzahl): G-Rep. 19 Würzburgische Akten (1) G-Rep. 21 Löwenstein-Wertheim contra Kriechingen (14) G-Rep. 22 Münzsachen (6) G-Rep. 23 Zollsachen (1) G-Rep. 24 Breuberger Akten (80) G-Rep. 25a Grafschaft Löwenstein (12) G-Rep. 26 Königsteiner Akten (14) G-Rep. 27 Stolberger Sachen (1) G-Rep. 28 Habitzheimer Akten (5) G-Rep. 30 Scharfeneck (8) G-Rep. 31 Rochefort (1) G-Rep. 32 Bronnbach (26) G-Rep. 33 Kreisakten (2) G-Rep. 34 Isenburgische Sachen (12) G-Rep. 35 Schwarzenbergische Sachen (3) G-Rep. 36 Neuenahrsche Sachen (2) G-Rep. 37 Manderscheid (2) G-Rep. 38 Eberstein (3) G-Rep. 39 Erbach (2) G-Rep. 40 Montfort (12) G-Rep. 41 Mainz (18) G-Rep. 42 Kartause Grünau (10) G-Rep. 43 Propstei Holzkirchen (4) G-Rep. 44 Propstei Triefenstein (5) G-Rep. 45 Pfarrsachen (22) G-Rep. 46 Chorstiftssachen (4) G-Rep. 47 Reichs- und Kreistagsangelegenheiten (2) G-Rep. 48 Reichsritterschaft und Grafenkollegium (5) G-Rep. 49 Kriegssachen (6) G-Rep. 50 Castell und Remlingen (3) G-Rep. 51 Gräfliche Haussachen (10) G-Rep. 53 Schuldenwesen (5) G-Rep. 57 und 57 N Repertorium Generale (74) Hervorzuheben sind neben den 80 Urkunden aus den Breuberger Akten und den 26 Urkunden, die das Kloster Bronnbach betreffen, interessante Sonderfälle, z.B. die eigenhändige Unterfertigung von Urkunde durch Albrecht von Wallenstein (Nr. 49/6) sowie durch die Kaiser Rudolf II., Matthias und Ferdinand II. (Nr. 21/3-6, 21/14), hebräische Unterschriften dreier jüdischen Zeugen (Nr. 57/15), der Heiratsbrief der Gräfin Margarete von Wertheim und Heinrichs von Isenburg-Grenzau aus dem Jahr 1533 (Nr. 34/2) und eine von Graf Ludwig von Stolberg-Königstein mit eigener Hand geschriebene Urkunde. Recherchierbar ist der Bestand UNA über die Volltext-Suchmöglichkeiten der Datenbank sowie nach Aktenfaszikeln und -beständen, denen die Urkunden entnommen wurden (siehe oben). Auf eine Klassifikation wurde aufgrund der Heterogenität des Bestandes verzichtet, zumal eine Ordnung nach Aktenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs schon durch die Bestellsignatur gegeben ist: An erster Stelle steht die Nummer des Aktenbestandes, dem die Urkunde entnommen wurde, die hinter dem Schrägstrich angefügte Nummer ergibt sich aus der bestandsbezogenen Durchnummerierung. Als Vorsignatur ist jeweils die Signatur des Aktenfaszikels angeführt, dem die Urkunde entnommen wurde. Von der Auflösung des Bestandes, bzw. der Herausnahme von einzelnen Urkunden wurde abgesehen. Zwar würden sich einzelne Stücke bereits bestehenden Urkundenbeständen des Gemeinschaftlichen Archivs zuordnen lassen, nämlich: G-Rep. 16, Propstei Triefenstein; G-Rep. 17, Propstei Holzkirchen; G-Rep. 18, Kartause Grünau; G-Rep. 15, Kloster Bronnbach; und G-Rep. 20/2, Münzsachen. Allerdings bieten die in den entsprechenden Beständen eingefügten Verweise auf die relevanten Urkunden im Bestand UNA bei deutlich geringerem Arbeitsaufwand die gleichen Recherchemöglichkeiten. Bronnbach, 8. August 2007 Dr. Volker Hirsch
Literatur: Volker Rödel, Repertorium Bestand UNA (Urkundennachträge aus Aktenbeständen 19-57). Konkordanz, Wertheim 1995. Hermann Ehmer, Gemeinschaftliches Archiv, in: Wertheimer Jahrbuch 1977/78, S. 13-18. Peter Müller, Negotia communia communiter negliguntur - Zur Geschichte des Löwenstein-Wertheimischen Gemeinschaftlichen Archivs, in: Württembergisch-Franken 86 (2002), S. 297-320.
Bestand
Volker Rödel, Repertorium Bestand UNA (Urkundennachträge aus Aktenbeständen 19-57). Konkordanz, Wertheim 1995.
Hermann Ehmer, Gemeinschaftliches Archiv, in: Wertheimer Jahrbuch 1977/78, S. 13-18.
Peter Müller, Negotia communia communiter negliguntur - Zur Geschichte des Löwenstein-Wertheimischen Gemeinschaftlichen Archivs, in: Württembergisch-Franken 86 (2002), S. 297-320.
Hermann Ehmer, Gemeinschaftliches Archiv, in: Wertheimer Jahrbuch 1977/78, S. 13-18.
Peter Müller, Negotia communia communiter negliguntur - Zur Geschichte des Löwenstein-Wertheimischen Gemeinschaftlichen Archivs, in: Württembergisch-Franken 86 (2002), S. 297-320.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ