Graf Rudolf von Sulz als Lehenträger der Grafschaft Württemberg belehnt Heinrich Schappel von Rottweil mit dem halben Gericht zu Lackendorf und genannten Gütern daselbst, mit Teilen des Wein- und Kornzehnten zu Sulz, Gütern zu Ostdorf, einer Gült zu Denkingen und Grundstücken zu Tuttlingen.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 203 Bü 48, 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 203 Rottweil, Reichsstadt
Rottweil, Reichsstadt >> 2. Akten >> 2.4 Rechts-, Besitz- und Lehensverhältnisse, einzelne Orte (alphabetisch) >> Horgen, Irslingen, Kappel, Lackendorf, Locherhof
1420 Mai 25 (an dem heiligen Pfingstabend)
Urkunden
Ausstellungsort: Stuttgart
Überlieferungsart: Abschrift
Überlieferungsart: Abschrift
Schappel, Heinrich; um 1414-1417, von Rottweil
Sulz, Rudolf III. von; Graf, 1390-1431
Denkingen TUT
Sulz am Neckar RW
Tuttlingen TUT
Württemberg; Herrschaft
Horgen, Irslingen, Kappel, Lackendorf, Locherhof
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Reichsstädte einschließlich der geistlichen Niederlassungen in der Reichsstadt (Tektonik)
- Rottweil, Reichsstadt (Bestand)
- 2. Akten (Gliederung)
- 2.4 Rechts-, Besitz- und Lehensverhältnisse, einzelne Orte (alphabetisch) (Gliederung)
- Horgen, Irslingen, Kappel, Lackendorf, Locherhof (Archivale)