Hermann [III.] Riedesel zu Eisenbach und Magnus Holzapfel von Vetzberg klagen gegen Erzbischof Berthold von Mainz wegen einiger Geldforderungen vor dem Grafen Otto von Solms als Schiedsrichter (arbitro)
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432
Abt. 9, Nr. 14
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1491 Juli 11
Ausfertigung, gebundenes Libell, Pergament (37,5 x 28,7 cm) mit an roten Schnüren anhängendes Siegel (1/4 ausgebrochen, ansonsten gut lesbar) Einband und 12 Blatt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff Montag nach sanct Kilianus tag
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: 1491 Herman Riedesell u(nd) Magnus Holzapfel von Vetzberg c(ontra) Berthold Ertzbischoffen u(nd) Churfürsten zu Maintz p bey Otto Graven zu Solms p. als Arbitro angestelle Klage über einige Geldanforderunge(en)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Otto Graf von Solms
Vermerke (Urkunde): Literatur: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1500, S. 441-447
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: 1491 Herman Riedesell u(nd) Magnus Holzapfel von Vetzberg c(ontra) Berthold Ertzbischoffen u(nd) Churfürsten zu Maintz p bey Otto Graven zu Solms p. als Arbitro angestelle Klage über einige Geldanforderunge(en)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Otto Graf von Solms
Vermerke (Urkunde): Literatur: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1500, S. 441-447
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ